Besuch der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotheraphie des UKJ

Auf Einladung des Universitätsklinikums Jena haben Christian Schaft und heute die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotheraphie besucht. Wenn die eigenen Kräfte überfordert sind, ist es gut, wenn Profis Unterstützung anbieten können. Wir dankten den Fachkräfte für ihre großartige Arbeit vor Ort und werden auch in Zukunft den Standort fördern und unterstützen.

Neben dem Besuch der Kinder- und Jugendpsychiatrie ging es in Gesprächen mit Frau Prof. Dr. Gita Mall und Frau Dr. Stephanie Sauer auch um die vertrauliche Spurensicherung am Universitätsklinikum. Besonders betroffen von sexualisierter Gewalt sind Frauen und Mädchen. Die Beweisaufnahme im Rahmen der vertraulichen Spurensicherung darf für die Betroffene mit keinen Kosten verbunden sein und soll anonym erfolgen. Eine vertrauliche Spurensicherung ist derzeit nur am Universitätsklinikum Jena möglich. Für die effektive Bekämpfung sexualisierter Gewalt im gesamten Freistaat ist es deshalb notwendig, eine entsprechende Beweismittelaufnahme auch an weiteren Standorten in Thüringen anzubieten und den Betroffenen somit mehr Sicherheit bei einem möglichen Strafverfahren zu bieten. Ein entsprechender Antrag wird demnächst von uns im Plenum eingebracht werden.

Auf dem Foto sind zu sehen (von rechts nach links): Dr. Stephanie Sauer, Prof. Dr. Gita Mall (beide Rechtsmedizin), Prof. Dr. Thomas Kamradt (wissenschaftlicher Vorstand, UKJ), Prof. Dr. Otto Witte (medizinischer Vorstand UKJ) sowie Lena Saniye Güngör (gesundheitspolitische Sprecherin, Fraktion Die Linke und Vizepräsidentin im Landtag) und Christian Schaft (wissenschaftspolitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender, Fraktion Die Linke).