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            <title> Lena Saniye Güngör, MdL: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright> Lena Saniye Güngör, MdL</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 17:12:29 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 21 Aug 2026 17:12:29 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-78332</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Veranstaltung mit Pascal Meiser (MdB)</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/default-a967a88df375ba7643f596e9468b5120/</link>
                
                <description>Unser Sozialstaat steht zunehmend unter Druck. Gemeinsam mit Pascal Meiser wollen wir darüber sprechen, wo aktuell soziale Errungenschaften angegriffen werden, welche Folgen das für die Menschen hat und was es braucht, um den Sozialstaat zu stärken und weiterzuentwickeln.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thema: Angriffe auf den Sozialstaat</strong></p>
<p><strong>Wann?</strong> 01.09. von 18 bis 20 Uhr<br><strong>Wo?</strong> Hainstraße 1</p>
<p>Unser Sozialstaat steht zunehmend unter Druck. Gemeinsam mit Pascal Meiser wollen wir darüber sprechen, wo aktuell soziale Errungenschaften angegriffen werden, welche Folgen das für die Menschen hat und was es braucht, um den Sozialstaat zu stärken und weiterzuentwickeln.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78299</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 12:48:24 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: Betroffene brauchen Unterstützung</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-betroffene-brauchen-unterstuetzung/</link>
                
                <description>Etwa 15.000 Menschen in Thüringen sind von ME/CFS (chronisches Fatigue-Syndrom) betroffen. Regelmäßig machen Betroffene auf das Problem aufmerksam. Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt sich solidarisch:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 15.000 Menschen in Thüringen sind von ME/CFS (chronisches Fatigue-Syndrom) betroffen. Regelmäßig machen Betroffene auf das Problem aufmerksam. Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt sich solidarisch:</p>
<p>„Mit den Aktionen schaffen die Betroffenen von ME/CFS dringend notwendige Aufmerksamkeit. Seit der COVID-19-Pandemie sind die Fallzahlen nach oben geschnellt. Die Betroffenen haben einen extremen Leidensdruck, mit dem sie sich alleingelassen fühlen. Von der Landesregierung wird das Thema vernachlässigt.“</p>
<p>2024 beschloss der Landtag einen Antrag zum Thema: „Das stille Leiden an ME/CFS beenden“ mit umfangreichen Initiativen, um die Versorgungslage zu verbessern und die Erforschung der Krankheit zu unterstützen. Dazu Güngör: „Seit Regierungsantritt der Landesregierung ist es um das Thema still geworden. Die Antwort auf meine Kleine Anfrage zum Thema zeigt: von den ambitionierten Plänen ist kaum etwas umgesetzt worden. Es ist Akteuren wie dem Universitätsklinikum Jena und den fachärztlichen Verbänden zu verdanken, dass es überhaupt Versorgungsangebote wie das Interdisziplinäre Zentrum für postinfektiöse Langzeitfolgen gibt. Es bleibt aber noch viel zu tun. Es braucht dringend politische Unterstützung – für die Forschung, aber vor allem auch für bessere Versorgungsstrukturen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kleine Anfrage 8/3639 samt Antwort finden Sie unter folgendem Link:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108146/8_3639_stand_der_umsetzung_des_landtagsbeschlusses_in_der_drucksache_7_9735_das_stille_leiden_an_me_cfs_beenden_forschung_versorgung_und_aufklaerung_staerken" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108146/8_3639_stand_der_umsetzung_des_landtagsbeschlusses_in_der_drucksache_7_9735_das_stille_leiden_an_me_cfs_beenden_forschung_versorgung_und_aufklaerung_staerken</a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78257</guid>
                <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:40:54 +0200</pubDate>
                <title>  Güngör: Aufhebung des Verbots würde Arbeitnehmer*innenschutz schleifen</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-aufhebung-des-verbots-wuerde-arbeitnehmerinnenschutz-schleifen/</link>
                
                <description>Laut Ankündigung des Infrastrukturministeriums will auch Thüringen angesichts des erschwerten Schiffsverkehrs aufgrund des niedrigen Wasserstandes in den Binnengewässern das Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lkw temporär aussetzen. Für eine falsche Maßnahme hält dies Lena Saniye Güngör, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die den damit entstehenden Wegfall von Arbeitnehmer*innenschutz kritisiert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Ankündigung des Infrastrukturministeriums will auch Thüringen angesichts des erschwerten Schiffsverkehrs aufgrund des niedrigen Wasserstandes in den Binnengewässern das Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lkw temporär aussetzen. Für eine falsche Maßnahme hält dies Lena Saniye Güngör, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, die den damit entstehenden Wegfall von Arbeitnehmer*innenschutz kritisiert:&nbsp;</p>
<p>„Minister Schütz spricht sich für eine temporäre Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastkraftwagen aus und gibt dabei den Ton in dem Überbietungswettbewerb der Bundesländer an, indem er die Aufhebung des Verbots gleich für alle Lkw-Arten fordert. Was in der Debatte völlig außer Acht gelassen wird, ist die vermehrte Arbeit und der Wegfall der Erholungszeit für die Lkw-Fahrer*innen, die durch die temporäre Aufhebung entsteht. Ich bin empört darüber, dass die Thüringer Landesregierung offenbar nicht einen Gedanken dafür verschwendet, wie die Rechte von Arbeitnehmer*innen geschützt und Pausenzeiten eingehalten werden können. Die Versäumnisse der Bundesregierung, rechtzeitig auf den niedrigen Wasserstand der Binnengewässer zu reagieren, darf nicht auf dem Rücken der Lkw-Fahrer*innen ausgetragen werden. Es gibt geeignetere Wege. So sollte ein vermehrter Schienenverkehr in Betracht gezogen werden, der nicht zulasten von Arbeitnehmer*innen geht.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 15:22:26 +0200</pubDate>
                <title>Schaft &amp; Güngör: Kelvion lässt jeden Respekt gegenüber den Beschäftigten vermissen</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/schaft-guengoer-kelvion-laesst-jeden-respekt-gegenueber-den-beschaeftigten-vermissen/</link>
                
                <description>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör erklären zur geplanten Schließung des Kelvion Standortes und nach einem Besuch vor Ort und Gesprächen mit Beschäftigten ihren Unmut über die Vorgänge am Standort bei Altenburg:
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, und Lena Saniye Güngör erklären zur geplanten Schließung des Kelvion Standortes und nach einem Besuch vor Ort und Gesprächen mit Beschäftigten ihren Unmut über die Vorgänge am Standort bei Altenburg:<br><br>Christian Schaft: „Erneut lässt ein Unternehmen seine Beschäftigten in Thüringen im Stich. Während vom Einsatz für Industriearbeitsplätze durch die Landesregierung nichts zu sehen ist, setzt Kelvion den bisherigen Scharmützeln von Konzernen sogar noch eins drauf und wendet rechtlich fragwürdige Methoden an, um den unbefristeten Streik der Kolleginnen und Kollegen zu brechen. Sogar meiner Landtagskollegin Lena Saniye Güngör wurde ein Hausverbot erteilt, als sie sich ein Bild von der Lage vor Ort machen und sich die Sicht der Geschäftsführung anhören wollte. Eine solche Beschränkung von Abgeordneten in der Ausübung ihres Mandats ist nicht hinnehmbar.“&nbsp;</p>
<p>Lena Saniye Güngör: „Die Beschäftigten, die den bis zuletzt gestiegenen Umsatz und die Gewinne erwirtschaftet haben, sollen entsorgt werden wie Müll. Bei meinem Besuch vor Ort habe ich eindrücklich vor Augen geführt bekommen, wie wenig Respekt und Achtung seitens der Geschäftsführung noch übrig ist. Der Umgang war forsch und ließ jeden Respekt vor den Beschäftigten und deren Arbeit und Rechten vermissen. Ich fordere die Thüringer Landesregierung dazu auf, die Konzernleitung von Kelvion gemeinsam mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften wieder zurück an den Verhandlungstisch zu holen. Ein Sozialplan ist das Mindeste, was die Beschäftigten verdient haben. Am Geld kann es angesichts der vollen Auftragsbücher des Unternehmens nicht scheitern, sondern allein am Willen, denen Respekt zu zeigen, die ihn verdient haben: den Beschäftigten.“</p>
<p>Christian Schaft: „Seit Anfang des Jahres hat die Landesregierung 70 Millionen Euro dank unseres Einsatzes im Landeshaushalt zur Verfügung. Doch anstatt dieses Geld für die Sicherung und Schaffung guter Industriearbeitsplätze zu nutzen, wird kein einziger Euro angefasst. Diese Landesregierung steht am Spielfeldrand und schaut zu, wie andere ein Werk nach dem anderen dichtmachen und den Industriestandort Thüringen zu Grabe tragen. Das ist ein Skandal. Der Transformationsfonds muss endlich genutzt werden. Mit jedem Tag, der ungenutzt bleibt, macht sich die CDU-geführte Landesregierung von Mario Voigt mitschuldig an immer mehr verloren gegangenen Arbeitsplätzen. Sie schuldet den Beschäftigten Antworten, warum sie das zulässt.“</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 11:00:29 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: gesunde Ernährung statt Zuckersteuer</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-gesunde-ernaehrung-statt-zuckersteuer/</link>
                
                <description>In Thüringen erhält Berichten zufolge fast jede achte Person die Diagnose Adipositas, auch chronische Fettleibigkeit genannt. Zentral für die Vorbeugung, aber auch nach entsprechender Diagnose, ist eine gesunde Ernährung. Diese verstärkt zu fördern, müsse das Ziel sein, so Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Güngör fordert deshalb einen besseren Zugang zu gesunder Ernährung:....</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Thüringen erhält Berichten zufolge fast jede achte Person die Diagnose Adipositas, auch chronische Fettleibigkeit genannt. Zentral für die Vorbeugung, aber auch nach entsprechender Diagnose, ist eine gesunde Ernährung. Diese verstärkt zu fördern, müsse das Ziel sein, so Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Güngör fordert deshalb einen besseren Zugang zu gesunder Ernährung: „Ungesundes Essen, wie hochverarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Softdrinks, wird viel konsumiert – das liegt auch an den Zugangsmöglichkeiten. Wenn das frische Gemüse ein oder zwei Euro teurer ist als ein Fertiggericht, dann ist der Griff nach der hochverarbeiteten Speise schneller getan, weil schlicht das Geld für die gesunden Lebensmittel nicht ausreicht. Wie und was wir kostengünstig oder gar kostenlos zur Verfügung stellen müssen, um eine gesunde Ernährungsweise zu ermöglichen, gilt es deshalb in den Fokus zu rücken. Kostenfreies Leitungswasser in Gaststätten, öffentlich zugängliche kostenlose Wasserversorgungsmaßnahmen wie mehr Trinkbrunnen, aber auch der Kampf gegen Armut, damit der Erwerb von frischem Obst und Gemüse nicht am Geldbeutel scheitert, sind beispielsweise wichtige Maßnahmen, um allen eine bewusste und gesunde Ernährung zu ermöglichen.“</p>
<p>Derweil plant die Bundesregierung mithilfe einer Zuckersteuer ab 2028 den Konsum von zuckerhaltigen Getränken zu reduzieren. Güngör hält dies für den falschen Ansatz: „Eine allgemeine Zuckersteuer, wie sie die Bundesregierung plant, wälzt die Verantwortung auf die Verbraucher*innen ab, blendet soziale Ungleichheiten aus und ignoriert dabei obendrein auch den Bedarf nach einem besseren Aufbau von Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung. Denn auch die Fähigkeit des Einzelnen, sich bewusst gesund ernähren zu können, gilt es zu stärken. Dieses Wissen müssen wir bereits in jungen Jahren vermitteln – in Schulen und Kitas. Hierzu sind wir bereits als Fraktion aktiv: Eine parlamentarische Initiative unserer Fraktion zur Stärkung der Gesundheitskompetenz wird zurzeit im zuständigen Fachausschuss beraten.“</p>
<p>Abschließend weist Güngör darauf hin, dabei auch einen Blick auf die Lebensmittelindustrie zu richten: „Unternehmen, die Fertiglebensmittel herstellen, müssen mehr in die Verantwortung genommen werden.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-78180</guid>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: Land muss vietnamesische Auszubildende besser schützen</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-land-muss-vietnamesische-auszubildende-besser-schuetzen/</link>
                
                <description>„Wer junge Menschen aus Vietnam für eine Ausbildung in Thüringen gewinnt, muss sicherstellen, dass die Ausbildung fair, die Unterkunft menschenwürdig und eine Beratung unabhängig ist“, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der Auswertung zweier Antworten der Landesregierung zu vietnamesischen Auszubildenden in Thüringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wer junge Menschen aus Vietnam für eine Ausbildung in Thüringen gewinnt, muss sicherstellen, dass die Ausbildung fair, die Unterkunft menschenwürdig und eine Beratung unabhängig ist“, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der Auswertung zweier Antworten der Landesregierung zu vietnamesischen Auszubildenden in Thüringen.<br>&nbsp;</p>
<p>Aus den Antworten der Landesregierung geht hervor, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Auszubildenden mit vietnamesischer Staatsangehörigkeit in Thüringen gestiegen ist: von 498 im Jahr 2020 auf 1.091 im Jahr 2025. Auch die Zahl der Betriebe mit mindestens einer oder einem vietnamesischen Auszubildenden wuchs an: von 115 im Jahr 2019 auf 344 im Jahr 2024.<br>&nbsp;</p>
<p>„Diese Entwicklung kann für junge Menschen, für Betriebe und für Thüringen eine Chance sein. Aber Chance heißt nicht ‚Augen zu und hoffen, dass es schon gutgeht‘. Gerade weil der Freistaat internationale Fachkräftegewinnung strategisch betreibt, braucht es eine Schutzarchitektur, die vor Ausbeutung, Schuldenabhängigkeit, schlechten Unterkünften und ausbildungsfremder Arbeit schützt“, so Güngör.<br>&nbsp;</p>
<p>Güngör erkennt in den Antworten der Landesregierung konkrete Problemfälle mit umfänglicher Mängelliste: In den Jahren 2024 und 2025 gingen beim Thüringer Landesverwaltungsamt Beschwerden gegen zwei Träger der praktischen Ausbildung in der Pflege ein. Genannt wurden unter anderem Ausbeutung, unzulässiger Einbehalt der Ausbildungsvergütung, ausbildungsfremde Tätigkeiten, sittenwidrige Vertragsklauseln, mangelhafte Unterkünfte, fehlende Praxisanleitung sowie fehlende Möglichkeit adäquaten Spracherwerbs. 2025 wurde zwei Einrichtungen die Ausbildungseignung widerrufen. Außerdem wurden mindestens drei Strafanzeigen wegen Betrugs und Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit der Finanzierung der Ausbildung gestellt.<br>&nbsp;</p>
<p>Dazu führt die Abgeordnete aus: „Das sind mehr als deutliche Warnsignale. Eine faire Fachkräftegewinnung schützt letztlich nicht nur die Auszubildenden. Sie schützt auch die Betriebe, die sauber ausbilden, und die Berufsschulen, die nicht allein gelassen werden dürfen. Schutz muss beginnen, bevor Abhängigkeit entsteht: Mit verbindlicher Gebührentransparenz, unabhängiger mehrsprachiger Beratung zu Arbeitsrecht, Aufenthaltsfragen, Ausbildungswechsel und sicherer Unterbringung.“</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77746</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:35:09 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: IHK bestätigt linken Verhandlungserfolg und Forderung nach Arbeitskammer</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-ihk-bestaetigt-linken-verhandlungserfolg-und-forderung-nach-arbeitskammer/</link>
                
                <description>Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die erneuten Verlautbarungen der IHK zu Änderungen beim Thüringer Vergabegesetz und der Ladenöffnung:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, reagiert auf die erneuten Verlautbarungen der IHK zu Änderungen beim Thüringer Vergabegesetz und der Ladenöffnung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Wen wundert es, dass die IHK ein weiteres Mal eine Debatte über das Vergabegesetz und die Ladenöffnung anzustoßen versucht. Die Linke hat diese Beschneidung und Gängelung der Beschäftigten in den zurückliegenden Verhandlungen zum sogenannten Entlastungsgesetz erfolgreich verhindert. Wir können uns also mit der Äußerung der IHK bestätigt fühlen. Dennoch zeigt dies einmal mehr: Thüringen braucht eine Arbeitskammer als Gegengewicht zum Dauerrauschen aus der Wirtschaftslobby."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77724</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 12:22:41 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: Thüringen sollte sich gegen die soziale Unausgewogenheit der Reformpläne für die GKV stellen</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-thueringen-sollte-sich-gegen-die-soziale-unausgewogenheit-der-reformplaene-fuer-die-gkv-stellen/</link>
                
                <description>Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ist erfreut, dass der Antrag der Fraktion Die Linke gegen die Reformpläne der Bundesregierung innerhalb der GKV in den Ausschuss überwiesen wurde und sagt dazu: &quot;....</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ist erfreut, dass der Antrag der Fraktion Die Linke gegen die Reformpläne der Bundesregierung innerhalb der GKV in den Ausschuss überwiesen wurde und sagt dazu: „Wir stellen uns mit unserem Antrag gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung, gegen den drohenden sozialen Kahlschlag. Die Reformpläne verbinden finanzielle Mehrbelastungen für Versicherte und Beitragszahlende mit empfindlichen Eingriffen in die Versorgungs- und Vergütungsstrukturen. Höhere Zuzahlungen, ein Zuschlag für bestimmte mitversicherte Ehe- und Lebenspartner, die Anhebung der Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenze sowie die Absenkung des Bundeszuschusses an den Gesundheitsfonds sind Ausdruck einer Politik, die die Finanzprobleme der GKV auf die hart arbeitende Bevölkerung abwälzt. Gleichzeitig werden Krankenhäuser und andere Leistungserbringer in einer Phase tiefgreifender Strukturveränderungen zusätzlich unter Druck gesetzt. Wir fordern die Landesregierung dazu auf, diese Pläne über den Einfluss Thüringens im Bundesrat zu verhindern und das Klassensystem innerhalb der GKV endlich zu überwinden. Beschäftigte und Versicherte brauchen Entlastung statt Druck."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77572</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:36:00 +0200</pubDate>
                <title>Beschäftigte haben mehr verdient</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/beschaeftigte-haben-mehr-verdient/</link>
                
                <description>„Volle Solidarität mit den Streikenden im Handel und ver.di, die die Tarifkämpfe organisiert.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, unterstützt ver.di und die Beschäftigten mit ihren Forderungen in der aktuellen Tarifauseinandersetzung:&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p>„Volle Solidarität mit den Streikenden im Handel und ver.di, die die Tarifkämpfe organisiert. Zalando macht es vor und die ganze Branche zieht hinterher. Raubtierkapitalismus hört nicht im Onlinehandel auf, es gibt ihn überall. Die Profite steigen, die Rendite für Aktionäre ist fett und die Beschäftigten sollen mit Lohnverlusten abgespeist werden. Die Beschäftigten haben mehr verdient, sie haben Entlastung verdient statt dem seit Jahrzehnten anschwellenden Druck, der von denen ausgeübt wird, die fett abkassieren und sich immer wieder als die armen- und gebeutelten Kirchenmäuse darstellen."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77475</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 09:30:56 +0200</pubDate>
                <title>Nicht bei Praxen vor Ort sparen</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/nicht-bei-praxen-vor-ort-sparen/</link>
                
                <description>„Die geplanten Sparmaßnahmen von CDU und SPD gefährden die flächendeckende Gesundheitsversorgung für gesetzlich Versicherte.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Hausärztinnen und Hausärzte starten einen völlig berechtigten Protest Richtung Bundesregierung. Diese möchte dort sparen, wo es besonders weh tut: mal wieder auf dem Rücken derer, die hart arbeiten, der Beschäftigten und Ärzt:innen sowie Patientinnen und Patienten. Die geplanten Sparmaßnahmen von CDU und SPD gefährden die flächendeckende Gesundheitsversorgung für gesetzlich Versicherte. Statt also eine echte Reform der GKV anzustoßen und das Zwei-Klassen-System zu beenden, soll der Druck an der falschen Stelle erhöht werden, statt dort für Entlastung zu sorgen, wo wir es dringend brauchen: in den niedergelassenen Praxen vor Ort und um die Ecke.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77474</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 09:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Mit Gastarbeiterlogik brechen</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/mit-gastarbeiterlogik-brechen/</link>
                
                <description>„Internationale Pflegekräfte dürfen nicht eingeladen werden, um die Lücken eines überlasteten Systems zu stopfen.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Internationale Pflegekräfte dürfen nicht eingeladen werden, um die Lücken eines überlasteten Systems zu stopfen. Sie müssen eingeladen werden als künftige Kolleginnen, Nachbarinnen, Gewerkschaftsmitglieder, Familienangehörige und gleichberechtigte Mitglieder dieser Gesellschaft. Wer ‚Einladungskultur' sagt, muss deshalb Aufenthaltsrechte, Familiennachzug, Tarifbindung, Anerkennung, soziale Infrastruktur und Gesundheitsschutz mit meinen. Alles andere wäre kein Bruch mit der alten Logik von ‚Gastarbeiter' oder ‚Vertragsarbeit', sondern nur ihre modernisierte Pflegevariante."<br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77388</guid>
                <pubDate>Thu, 21 May 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: Starkes Signal für den Gewaltschutz in Thüringen</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-starkes-signal-fuer-den-gewaltschutz-in-thueringen/</link>
                
                <description>Heute beschlossen die demokratischen Fraktionen des Thüringer Landtages eine Initiative für den Ausbau der vertraulichen Spurensicherung in Thüringen. Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zeigt sich erfreut über den Beschluss:

„Die niedrigschwellige und gut zugängliche Möglichkeit zur vertraulichen Spurensicherung zur Beweismittelsicherstellung und -bewahrung ist ein wichtiger Baustein in der Gewaltschutzstruktur. In Thüringen ist sie derweil aber nur am Universitätsklinikum Jena möglich. In den kommenden Jahren sind für die Planungsregionen Kooperationsvereinbarungen mit dem UKJ geplant. Die heute verabschiedete Initiative meiner Fraktion hat die Landesregierung damit beauftragt, diesen Ausbauschritt intensiv zu begleiten und zu prüfen, inwieweit telemedizinische Lösungswege, die Einführung eines standardisierten Schulungs- und Weiterbildungsverfahrens zur Qualitätssicherung oder auch der Abschluss weiterer Kooperationsvereinbarungen möglich sind.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Heute beschlossen die demokratischen Fraktionen des Thüringer Landtages eine Initiative für den Ausbau der vertraulichen Spurensicherung in Thüringen. Lena Saniye Güngör, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zeigt sich erfreut über den Beschluss:</strong></p>
<p><strong>„Die niedrigschwellige und gut zugängliche Möglichkeit zur vertraulichen Spurensicherung zur Beweismittelsicherstellung und -bewahrung ist ein wichtiger Baustein in der Gewaltschutzstruktur. In Thüringen ist sie derweil aber nur am Universitätsklinikum Jena möglich. In den kommenden Jahren sind für die Planungsregionen Kooperationsvereinbarungen mit dem UKJ geplant. Die heute verabschiedete Initiative meiner Fraktion hat die Landesregierung damit beauftragt, diesen Ausbauschritt intensiv zu begleiten und zu prüfen, inwieweit telemedizinische Lösungswege, die Einführung eines standardisierten Schulungs- und Weiterbildungsverfahrens zur Qualitätssicherung oder auch der Abschluss weiterer Kooperationsvereinbarungen möglich sind.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete bedankt sich bei den Anzuhörenden, die sich im Rahmen der schriftlichen Anhörung zu dem Antrag beteiligt haben und darüber hinaus bei den demokratischen Fraktionen für die konstruktive Zusammenarbeit:</p>
<p>„Der Antrag findet heute also nicht nur einen erfolgreichen Abschluss, sondern löst eine umfangreiche Prüfung aus, die uns eine Leitschnur für zukünftige politische Leitplanken für einen stärkeren Opferschutz geben wird. Für mich ist klar: die Stärkung des Opferschutzes gehört in den Fokus für den zukünftigen Ausbau der Gewaltschutzstrukturen im Freistaat“, schließt Güngör ab.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77369</guid>
                <pubDate>Thu, 21 May 2026 11:26:34 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: Ablehnung einer Arbeitskammer wäre ein Fehler</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-ablehnung-einer-arbeitskammer-waere-ein-fehler-1/</link>
                
                <description>Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur soeben erfolgten Ablehnung des Antrages zur Ausschussüberweisung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer Arbeitskammer in der ersten Lesung in der heutigen Plenarsitzung des Thüringer Landtages: 

 

„Dass CDU und AfD den Gesetzentwurf zur Errichtung einer Thüringer Arbeitskammer zur Schaffung einer Stimme der Beschäftigten als Gegengewicht zur Wirtschaftslobby ablehnen, war vorhersehbar. Doch nun verdichten sich auch die Anzeichen, dass sowohl SPD als auch BSW ihr Wort nicht halten werden. Dass auch sie den Antrag auf Ausschussüberweisung abgelehnt haben, ist eine schwere Enttäuschung, vor allem mit Blick auf die positiven Bekundungen von Vertreter:innen beider Fraktionen im Vorfeld der heutigen Sitzung. Im Ergebnis bleibt stehen, dass die Koalition viel zu oft die drängenden Probleme der Beschäftigten außer Acht lässt. Statt für wirksame Entlastung zu sorgen, wird seitens der Koalition aus CDU, BSW und SPD viel zu häufig über zusätzliche Belastung für Beschäftigte geredet.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sagt zur soeben erfolgten Ablehnung des Antrages zur Ausschussüberweisung des Gesetzentwurfs zur Errichtung einer Arbeitskammer in der ersten Lesung in der heutigen Plenarsitzung des Thüringer Landtages:&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Dass CDU und AfD den Gesetzentwurf zur Errichtung einer Thüringer Arbeitskammer zur Schaffung einer Stimme der Beschäftigten als Gegengewicht zur Wirtschaftslobby ablehnen, war vorhersehbar. Doch nun verdichten sich auch die Anzeichen, dass sowohl SPD als auch BSW ihr Wort nicht halten werden. Dass auch sie den Antrag auf Ausschussüberweisung abgelehnt haben, ist eine schwere Enttäuschung, vor allem mit Blick auf die positiven Bekundungen von Vertreter:innen beider Fraktionen im Vorfeld der heutigen Sitzung. Im Ergebnis bleibt stehen, dass die Koalition viel zu oft die drängenden Probleme der Beschäftigten außer Acht lässt. Statt für wirksame Entlastung zu sorgen, wird seitens der Koalition aus CDU, BSW und SPD viel zu häufig über zusätzliche Belastung für Beschäftigte geredet.“</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77196</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 14:15:21 +0200</pubDate>
                <title>Güngör &amp; Schaft: Braucht Gegengewicht der Beschäftigten zur Wirtschaftslobby</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-schaft-braucht-gegengewicht-der-beschaeftigten-zur-wirtschaftslobby/</link>
                
                <description>Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, erklärt zur genaueren Beschaffung der Arbeitskammer nach Vorstellungen ihrer Fraktion:„Die Arbeitskammer soll als Körperschaft des öffentlichen Rechts auf eigenen Beinen stehen. Mitglieder sind alle Beschäftigten, auch Auszubildende und geringfügig Beschäftigte; damit soll die Schieflage zwischen der Repräsentanz der Wirtschaftskammern und Beschäftigteninteressen korrigiert werden. Die Kammer soll neben der Interessenvertretung im politischen Raum auch konkret Beratungsleistungen erbringen, Weiterbildungen organisieren und Ombudsstelle sein. Finanziert wird sie aus Beiträgen der Mitglieder.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Schaft, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zur heutigen Vorstellung des Gesetzentwurf zur Errichtung einer Thüringer Arbeitskammer seiner Fraktion: „Die Beschäftigten in Thüringen brauchen eine Arbeitskammer. Der arbeitnehmerfeindlichen Lobbypolitik, die Druck macht, obwohl die Menschen Entlastungen brauchen, muss eine Absage erteilt werden. Eine Arbeitskammer kann gemeinsam mit den Gewerkschaften genau das tun. Die Beschäftigten in Betrieben, Verwaltung, Gesundheit, dem Handel und vielen anderen Bereichen halten den Laden am Laufen. Was sie brauchen, ist eine starke Stimme für ihre Interessen statt Forderungen nach immer mehr und längerer Arbeiten. Unser Gesetzentwurf für eine Thüringer Arbeitskammer setzt genau hier an.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lena Saniye Güngör, arbeitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, erklärt zur genaueren Beschaffung der Arbeitskammer nach Vorstellungen ihrer Fraktion:„Die Arbeitskammer soll als Körperschaft des öffentlichen Rechts auf eigenen Beinen stehen. Mitglieder sind alle Beschäftigten, auch Auszubildende und geringfügig Beschäftigte; damit soll die Schieflage zwischen der Repräsentanz der Wirtschaftskammern und Beschäftigteninteressen korrigiert werden. Die Kammer soll neben der Interessenvertretung im politischen Raum auch konkret Beratungsleistungen erbringen, Weiterbildungen organisieren und Ombudsstelle sein. Finanziert wird sie aus Beiträgen der Mitglieder.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76911</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:44:00 +0200</pubDate>
                <title>IHK wiederholt alte arbeitnehmerfeindliche Mantras</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/ihk-wiederholt-alte-arbeitnehmerfeindliche-mantras/</link>
                
                <description>„Die IHK legte kürzlich etwas vor, das sie einen 13-Punkte-Plan für Wachstum nennt. Tatsächlich ist es der immer gleiche Katalog, mit Forderungen, die sich gegen Arbeitnehmerrechte richten: Mindestlohn deckeln, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall infrage stellen, Bildungsfreistellung schleifen, Feiertage streichen, Sonntagsarbeit ausweiten. Das ist keine Zukunftsagenda für Thüringen. Das ist Klassenkampf von oben.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die IHK legte kürzlich etwas vor, das sie einen 13-Punkte-Plan für Wachstum nennt. Tatsächlich ist es der immer gleiche Katalog, mit Forderungen, die sich gegen Arbeitnehmerrechte richten: Mindestlohn deckeln, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall infrage stellen, Bildungsfreistellung schleifen, Feiertage streichen, Sonntagsarbeit ausweiten. Das ist keine Zukunftsagenda für Thüringen. Das ist Klassenkampf von oben", erklärt Lena Saniye Güngör, arbeits- und gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur Vorlage des 13-Punkte-Plans der Thüringer IHK-Präsidenten im Rahmen der dritten Sitzung des Pakts für Wachstum und Arbeitsplätze.</strong>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer in Zeiten von Fachkräftemangel, hoher Belastung und wachsender Unsicherheit ernsthaft glaube, man mache Arbeit attraktiver, indem man Beschäftigten Schutzrechte nimmt, habe das Problem entweder nicht verstanden oder wolle es auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lösen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dazu sagt Güngör weiter: „Die Logik der IHK ist so schlicht wie falsch: Wenn Unternehmen unter Druck stehen, sollen Beschäftigte mit weniger Lohnzuwachs, weniger Freizeit, weniger Absicherung und mehr Verfügbarkeit zahlen. Genau das wird hier Punkt für Punkt durchdekliniert. Der Mindestlohn soll eingefroren, die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall zum Verdachtsfall gemacht, politische und allgemeine Weiterbildung aus der Bildungsfreistellung gedrängt und der Sonntag weiter dem Kommerz geöffnet werden. Wer so argumentiert, betrachtet Menschen nicht als Subjekte mit Würde, Familie, Gesundheit und demokratischen Rechten, sondern als möglichst reibungslos einsetzbare Produktionsfaktoren." Das sei nicht nur arbeitnehmerfeindlich, sondern auch ökonomisch kurzsichtig: Gute Arbeit, verlässliche Arbeitszeiten, soziale Sicherheit und Mitbestimmung seien keine Wachstumsbremsen, sondern Voraussetzungen dafür, dass Menschen in Thüringen bleiben, hier arbeiten und sich ein Leben aufbauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dass die Forderungen der IHK in Thüringen seit Jahren mit institutioneller Wucht wiederholt würden, zeigt ein strukturelles Ungleichgewicht in der Interessenvertretung, so Güngör. „Unternehmensinteressen sind organisiert, finanziert und politisch dauerpräsent. Die Interessen der Beschäftigten sind es in dieser Form nicht. Genau deshalb braucht Thüringen eine Arbeitskammer. Es braucht eine institutionell abgesicherte Stimme für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, mit eigener Expertise und eigener Durchsetzungskraft. Demokratie endet nicht am Werkstor und gute Arbeitsmarktpolitik beginnt nicht mit dem Abbau von Rechten. Eine Arbeitskammer wäre deshalb kein symbolisches Projekt, sondern eine überfällige Antwort auf ein Machtgefälle, das in Debatten wie dieser immer wieder sichtbar wird."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 16:15:00 +0200</pubDate>
                <title>Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum – Güngör: Plan bleibt vage und unverbindlich</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/massnahmen-gegen-geschlechtsspezifische-gewalt-im-digitalen-raum-guengoer-plan-bleibt-vage-und-unverbindlich/</link>
                
                <description>„Insgesamt kommt der Maßnahmenplan als ein Baustein des Thüringer Aktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention zu spät. Ich hoffe, dass nicht erst der prominente Fall von Collien Fernandes die Landesregierung zu dieser Art Reaktionismus gedrängt hat und es keine Alibimaßnahme wird, denn insgesamt bleibt der Plan vage und unverbindlich. Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen ist ein drängendes Problem, unabhängig von aktuellen prominenten Fällen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur heutigen Vorstellung des Maßnahmenplans gegen geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum von der Landesregierung äußert sich Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, wie folgt: „Es freut mich, dass der Maßnahmenplan gegen geschlechtsspezifische Gewalt im digitalen Raum endlich auf den Weg gebracht wurde. Der Kampf gegen analoge und digitale geschlechtsspezifische Gewalt stand bisweilen nicht auf der Prioritätenliste der Landesregierung. Anträge meiner Fraktion wurden bisher immer als nicht drängend zurückgewiesen. Insgesamt kommt der Maßnahmenplan als ein Baustein des Thüringer Aktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention zu spät. Ich hoffe, dass nicht erst der prominente Fall von Collien Fernandes die Landesregierung zu dieser Art Reaktionismus gedrängt hat und es keine Alibimaßnahme wird, denn insgesamt bleibt der Plan vage und unverbindlich. Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen ist ein drängendes Problem, unabhängig von aktuellen prominenten Fällen."</strong><br>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete hebt mit Blick auf gesetzliche Grundlagen aber auch die Verantwortung der Bundesregierung hervor und sagt: „Die Landesregierung sollte auch ihren Einfluss auf bundespolitischer Ebene geltend machen und sich dort für eindeutige Gesetzesänderungen einsetzen, die digitale geschlechtsspezifische Gewalt in den Fokus rücken und die Plattformen im Netz in die Pflicht nehmen."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 09:58:00 +0200</pubDate>
                <title>Schulplatzvergabe in Jena: Wahlfreiheit der Eltern sichern und pädagogische Vielfalt erhalten</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/schulplatzvergabe-in-jena-wahlfreiheit-der-eltern-sichern-und-paedagogische-vielfalt-erhalten/</link>
                
                <description>Lena Saniye Güngör und Jens Thomas, in Jena direkt gewählte Abgeordnete des
Thüringer Landtags (Die Linke) stellen sich im Kontext der Aktualisierung des Thüringer
Schulgesetzes an die Seite der betroffenen Eltern:
„Die derzeitige Situation bei der Schulplatzvergabe in Jena sorgt für große
Verunsicherung bei Familien, Schulen und der kommunalen Bildungsverwaltung. Viele
Eltern haben erfahren, dass ihre Kinder nicht die gewünschte Schule besuchen können.
Das belastet nicht nur die betroffenen Familien, sondern gefährdet auch die
gewachsene pädagogische Vielfalt der Jenaer Schullandschaft.
Jena steht seit Jahren für unterschiedliche pädagogische Konzepte und starke
Gemeinschaftsschulen- und damit für eine moderne Bildungslandschaft Thüringens.
Diese Vielfalt muss erhalten bleiben. Dafür braucht es jetzt schnell Gespräche zwischen
Land, Schulamt und Kommune sowie eine rechtssichere Lösung, die den Elternwillen
stärker berücksichtigt und Planungssicherheit schafft. Bildungsminister Tischner will
zurück in eine Bildungszeit des Vorgesterns, das werden wir in Jena nicht zulassen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lena Saniye Güngör und Jens Thomas, in Jena direkt gewählte Abgeordnete des<br>Thüringer Landtags (Die Linke) stellen sich im Kontext der Aktualisierung des Thüringer<br>Schulgesetzes an die Seite der betroffenen Eltern:<br>„Die derzeitige Situation bei der Schulplatzvergabe in Jena sorgt für große<br>Verunsicherung bei Familien, Schulen und der kommunalen Bildungsverwaltung. Viele<br>Eltern haben erfahren, dass ihre Kinder nicht die gewünschte Schule besuchen können.<br>Das belastet nicht nur die betroffenen Familien, sondern gefährdet auch die<br>gewachsene pädagogische Vielfalt der Jenaer Schullandschaft.<br>Jena steht seit Jahren für unterschiedliche pädagogische Konzepte und starke<br>Gemeinschaftsschulen- und damit für eine moderne Bildungslandschaft Thüringens.<br>Diese Vielfalt muss erhalten bleiben. Dafür braucht es jetzt schnell Gespräche zwischen<br>Land, Schulamt und Kommune sowie eine rechtssichere Lösung, die den Elternwillen<br>stärker berücksichtigt und Planungssicherheit schafft. Bildungsminister Tischner will<br>zurück in eine Bildungszeit des Vorgesterns, das werden wir in Jena nicht zulassen.“</p>
<p>Die beiden Abgeordneten haben für April eine entsprechende Dringlichkeitsanfrage an<br>die Landesregierung eingereicht.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76443</guid>
                <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 17:48:27 +0100</pubDate>
                <title>Ja heißt Ja – Güngör: Sexuelle Selbstbestimmung braucht ein Sexualstrafrecht, das Zustimmung schützt</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/ja-heisst-ja-guengoer-sexuelle-selbstbestimmung-braucht-ein-sexualstrafrecht-das-zustimmung-schuetzt-1/</link>
                
                <description>„Wer sexualisierte Gewalt erlebt, darf nicht länger in die Lage gebracht werden, vor Gericht auch noch das eigene Nicht-Einverständnis beweisen zu müssen. Ich freue mich darüber, dass dieser Antrag bei der Justizministerin auf offene Ohren stößt und die Beratung dazu nun im zuständigen Ausschüssen beginnen kann&quot;, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags „Sexuelle Selbstbestimmung stärken – Ja heißt Ja im Sexualstrafrecht verankern&quot;.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wer sexualisierte Gewalt erlebt, darf nicht länger in die Lage gebracht werden, vor Gericht auch noch das eigene Nicht-Einverständnis beweisen zu müssen. Ich freue mich darüber, dass dieser Antrag bei der Justizministerin auf offene Ohren stößt und die Beratung dazu nun im zuständigen Ausschüssen beginnen kann", erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags „Sexuelle Selbstbestimmung stärken – Ja heißt Ja im Sexualstrafrecht verankern". Die Linke fordert, dass die Landesregierung sich auf Bundesebene für eine Reform des § 177 StGB einsetzt, damit künftig nicht mehr ein erkennbarer Gegenwille, sondern das Fehlen freiwilliger Zustimmung im Zentrum steht.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das Nein-heißt-Nein-Modell lässt Schutzlücken, etwa dort, wo Betroffene in Schockstarre geraten und gerade nicht aktiv reagieren können. Das ist weder lebensnah noch opferschutzgerecht. Wer die Istanbul-Konvention ernst nimmt, muss jede nicht einverständliche sexuelle Handlung wirksam unter Strafe stellen. Ja heißt Ja ist deshalb kein symbolischer Slogan, sondern ein notwendiger Schritt zu mehr Schutz, mehr Selbstbestimmung und mehr Gerechtigkeit für Betroffene sexualisierter Gewalt", so Güngör abschließend.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76442</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 17:46:00 +0100</pubDate>
                <title>Psychische Erkrankungen – Güngör: Psychische Krisen kennen keine Öffnungszeiten, Thüringen braucht einen verlässlichen Krisendienst</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/psychische-erkrankungen-guengoer-psychische-krisen-kennen-keine-oeffnungszeiten-thueringen-braucht-einen-verlaesslichen-krisendienst/</link>
                
                <description>„Wer in Thüringen abends, nachts oder am Wochenende in eine schwere seelische Krise gerät, darf nicht länger auf Zufall angewiesen sein&quot;, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags ihrer Fraktion für einen landesweiten psychiatrischen Krisendienst.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong><u>Psychische Erkrankungen – Güngör: Psychische Krisen kennen keine Öffnungszeiten, Thüringen braucht einen verlässlichen Krisendienst</u></strong></p>
<p><strong>„Wer in Thüringen abends, nachts oder am Wochenende in eine schwere seelische Krise gerät, darf nicht länger auf Zufall angewiesen sein", erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags ihrer Fraktion für einen landesweiten psychiatrischen Krisendienst. „Wir wollen eine verlässliche, niedrigschwellige und barrierefreie Struktur, die rund um die Uhr erreichbar ist und Menschen in akuten Krisen schnell, würdevoll und fachkundig hilft. Das ist patient:innenorientierte Gesundheitspolitik, entlastet zugleich Rettungsdienst, Polizei und Kliniken und schließt endlich eine Versorgungslücke. Umso unverständlicher ist es, dass sich die Koalitionsfraktionen bei einem so wichtigen Thema nicht einmal zu einer Ausschussüberweisung durchringen konnten, obwohl sie selbst in ihrem Koalitionsvertrag einen Prüfauftrag für die Einrichtung eines solchen Krisendienstes formuliert haben."</strong><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 17:43:00 +0100</pubDate>
                <title>Große Anfrage Gesundheitsversorgung – Güngör: Pflegekrise nicht länger verwalten, sondern politisch beantworten</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/grosse-anfrage-gesundheitsversorgung-guengoer-pflegekrise-nicht-laenger-verwalten-sondern-politisch-beantworten-1/</link>
                
                <description>„Die Zahl der Hochaltrigen steigt, binnen zwei Jahren ist die Zahl der Pflegebedürftigen gut 16 Prozent gewachsen, Personal fehlt und stationäre Eigenanteile sind inzwischen auf mehr als 3.000 Euro geklettert. Thüringen steht vor einer massiven Herausforderung, die gleichzeitig auch eine soziale Gerechtigkeitsfrage ist&quot;, erklärt Lena Saniye Güngör.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Zahl der Hochaltrigen steigt, binnen zwei Jahren ist die Zahl der Pflegebedürftigen gut 16 Prozent gewachsen, Personal fehlt und stationäre Eigenanteile sind inzwischen auf mehr als 3.000 Euro geklettert. Thüringen steht vor einer massiven Herausforderung, die gleichzeitig auch eine soziale Gerechtigkeitsfrage ist", erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, mit Blick auf die heutige Debatte zur Großen Anfrage ihrer Fraktion mit dem Titel „Stand und Weiterentwicklung einer vernetzten Gesundheitsversorgung im Freistaat Thüringen" in der Sitzung des Thüringer Landtages.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Güngör beschreiben die Antworten der Landesregierung den Druck in der Pflege stellenweise erstaunlich klar, bleiben bei den politischen Konsequenzen aber zu oft vage. Wer steigende Bedarfe, knapper werdendes Personal, hohe Belastungen für Angehörige und explodierende Eigenanteile benenne, müsse daraus verbindliche Schritte für mehr Personal, bezahlbare Pflege und eine verlässliche Steuerung ableiten. Dazu die Abgeordnete weiter: „Wir erwarten, dass das angekündigte Pflegeentwicklungsgesetz genau daran gemessen werden kann, ob es Probleme nur beschreibt oder endlich spürbare Entlastung organisiert. Pflege darf nicht arm machen."</p>]]></content:encoded>
                
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