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Minijobs endlich sozialversicherungspflichtig machen

Anlässlich der Ergebnisse der Bertelsmann-Studie erklärt Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag: „Seit Langem ist bekannt, dass Erwerbstätige durch Minijobs und Niedriglöhnen ihre Existenz nicht ausreichend und langfristig absichern können. Dies betrifft vor allem Frauen mit familiären Verpflichtungen, Menschen mit Migrationshintergrund und Ostdeutsche. Auch Thüringen wird sein Image als Niedriglohnland nicht los, weshalb strukturelle Maßnahmen dringend geboten sind.“

Die Corona-Pandemie hat das Problem der Existenzsicherung für Teil- und Niedriglohnbezieher:innen noch verschärft. Die LINKE-Abgeordnete fordert mit Blick auf die neuen Vorhaben der Ampelkoalition: „Die Ausweitung der Minijobs sind keine Lösung. Vielmehr müssen diese endlich in die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführt werden, um die Arbeitnehmer:innen vor Altersarmut zu schützen und den Betroffenen ausreichend Teilhabe am Erwerbsleben zu sichern. Dazu gehören auch Tarifverträge, die nachweislich die Lücke zwischen den Geschlechtern schließen.“