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Solidarität mit Beschäftigten bei Bosch Arnstadt

Anlässlich des morgigen Aktionstages und Kundgebung der IG Metall gegen die Schließungspläne des BOSCH Werks in Arnstadt, solidarisieren sich Lena Saniye Güngör, gewerkschaftspolitische Sprecherin und Christian Schaft, Abgeordneter im Ilm-Kreis im Namen der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag mit den Beschäftigten.

„Dass Zusagen zur Standortsicherheit gebrochen werden, weil es für die Konzernleitung einfacher scheint, dicht zu machen, kann nicht einfach so hingenommen werden. Der notwendige Wandel im Automobilbereich darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden“, so die Abgeordneten. Ökologisch umbauen und die Verkehrswende angehen, aber sozial und gemeinsam mit den Beschäftigten müsse das Gebot der Stunde sein.

„Gemeinsam mit Gewerkschaften und Beschäftigten wollen die Klimakrise bewältigen, die Mobilitätswende gestalten und damit den #FairWandel weiter vorantreiben. Deshalb haben wir uns im Landtag für einen Thüringer Transformationsfonds stark gemacht. Die Konzernleitung bei Bosch trägt auch für ihre Außenstandorte Verantwortung, Entscheidungen dürfen nicht über diejenigen hinweg getroffen werden, die vor Ort von ihren Folgen betroffen sind“, stellen die Abgeordneten fest.

Hintergrund: Der Standort Arnstadt des Bosch-Konzerns soll trotz bestehender tariflicher Standortsicherung zum Ende des Jahres geschlossen werden, obwohl ein Tarifvertrag die Arbeitsplätze bis Ende 2022 absichert. Am 19. November um 5 vor 12 werden die Beschäftigten mit einer Kundgebung vor dem Bosch-Werk in Arnstadt ihren Protest gegen die Schließungspläne auf die Straße tragen.


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