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Arbeitnehmer*innenrechte in der Corona-Krise

Die Corona Pandemie hat massive Auswirkungen auf die Arbeitswelt, durch die sich viele Fragen für Arbeitnehmer*innen ergeben. Die wichtigsten Antworten haben wir hier für Sie zusammengetragen (siehe PDF Dokument im Download Bereich).
Sollten Sie weitere Fragen oder Unklarheiten haben schreiben Sie uns per Mail an kontakt@ls-guengoer.de.


Gespräch mit Krankenpfleger Robin Schünemann

Im Moment wird viel über sogenannte "systemrelevante Berufsgruppen" und "Mitglieder der Kritischen Infrastruktur" gesprochen. Diese Bezeichnungen beziehen sich unter anderem auf medizinisches Personal, auf Mitarbeiter*innen des ÖPNV, auf Verkäufer*innen in Supermärkten und Drogerien, LKW-Fahrer*innen, Erzieher*innen und Lehrer*innen. Das Problem bei diesen Berichten ist, dass wirklich viel über, aber nur wenig mit ihnen gesprochen wird. Dabei ist ihre Perspektive gerade wichtiger denn je. Und genau aus diesem Grund spreche ich heute mit meinem Kollegen Robin Schünemann. Robin ist als Krankenpfleger im Weimarer Land tätig, und gehört demnach zu eben genannter Gruppe. Weiterlesen


Digitale Bürger*innensprechstunde vom 04.05.2020

Welche Lockerungsmaßnahmen gelten ab heute, welche Einschränkungen bleiben bestehen? Wie wirken sich Öffnungen in verschiedenen Bereichen aus? Ist ein Wiederhochfahren der Wirtschaft angemessen oder vorschnell und wie wirkt sich das auf den weiteren Verlauf der Pandemie aus? Welche Rolle spielt Transparenz in der aktuellen Politik und wie geht’s eigentlich im Landtag weiter? Diese Themen und noch mehr habe ich heute in meiner digitalen Bürger*innensprechstunde behandelt. Weiterlesen


1. Mai 2020 - gemeinsam für Solidarität

„Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wird der 1. Mai nicht mit zentralen Demonstrationen der Gewerkschaften gefeiert. Ich rufe alle Arbeitnehmer*innen auf, sich an den dezentralen und digitalen Aktionen von Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Bündnissen zu beteiligen. Gerade jetzt müssen wir gemeinsam für Solidarität, gute Arbeit und Gerechtigkeit streiten“, sagt Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Arbeits- und Gewerkschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. „Die Corona-Pandemie hat offengelegt, dass Beschäftigte in den Berufen, auf die wir jetzt alle am meisten angewiesen sind, zu wenig Lohn und gesellschaftliche Anerkennung erhalten. Das System aus Niedriglohn, Befristung und Verdichtung von Arbeitsabläufen muss endlich beendet werden - im Gesundheitssektor, im Pflegebereich, im Einzelhandel - überall!“, betont die Abgeordnete und ergänzt: „Diese Forderungen können jedoch nicht allein in einem nationalen Rahmen gedacht werden, wie die Lage der migrantischen Arbeiter*innen auf deutschen Spargelfeldern zeigt. Der Kampf für gute Arbeitsbedingungen und die Solidarität der Arbeitnehmer*innen dürfen keine Grenzen kennen.“ Weiterlesen


Eltern in der Krise durch Corona-Elterngeld entlasten

Die beiden Abgeordneten Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, und Cordula Eger, Sprecherin der Fraktion für Familie und Senioren, fordern vom Bund dringend ein zusätzliches und flexibles Corona-Elterngeld, um Eltern zu ermöglichen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren oder auszusetzen. Weiterlesen


Für eine Erhöhung des Kurzarbeiter*innengeldes ab dem ersten Tag

Anlässlich der von der Bundesregierung beschlossenen Erhöhung des Kurzarbeiter*innengeldes kommentiert Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Die Erhöhung des Kurzarbeiter*innengeldes ist eine notwendige Maßnahme, die von Gewerkschaften und der Partei DIE LINKE schon seit Wochen angemahnt wird. Doch bleibt die Umsetzung des Bundes hinter unseren Erwartungen und den Bedürfnissen der Erwerbstätigen zurück.“ DIE LINKE bleibt bei ihrer Forderung nach einer Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent ab dem ersten Tag. Die LINKE-Bundestagsfraktion hatte einen entsprechenden Antrag eingebracht. Weiterlesen

Aus dem Pressebereich im Thüringer Landtag

Susanne Hennig-Wellsow

Dr. Iris Martin-Gehl neues Mitglied der LINKE-Fraktion im Thüringer Landtag

Nach der heutigen Mandatsniederlegung von Heike Werner ist nun Dr. Iris Martin-Gehl neues Mitglied der LINKE-Fraktion im Thüringer Landtag. „Mit Iris Martin-Gehl heißen wir eine Juristin mit profunden Kenntnissen der Justiz in der Fraktion herzlich willkommen. Wie schon in der vergangenen Legislatur wird sie sich als justizpolitische Sprecherin um die Belange der Thüringer Justiz kümmern. Gleichzeitig gilt mein Dank Heike Werner, die durch ihre langjährigen Erfahrungen in der Sozialpolitik die parlamentarische Arbeit der Landtagsfraktion bereichert hat“, sagt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Weiterlesen


Karola Stange

Weitere Schritte auf dem Weg zu politischer Gleichstellung und Parität notwendig

„Das in der vergangenen Wahlperiode von R2G beschlossene Gesetz, bezogen auf die paritätische Besetzung von Landeslisten der Parteien für die Landtagswahl, ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu tatsächlicher politischer Gleichstellung von Frauen in Politik und Parlament. Die Paritätsregelungen für die Landesliste sind ein Einstieg, dem ein rechtlich abgesichertes Modell für die Umsetzung der Parität bei den Direktmandaten folgen muss. Diese Schritte sind dann sinnvollerweise noch mit anderen Maßnahmen und Angeboten zu kombinieren, um mehr Frauen in Politik und Parlament zu bringen“, betont Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Weiterlesen


Andreas Schubert

Gute Löhne für gute Arbeit statt Niedriglohn

Laut einer aktuellen Bertelsmann-Studie zum Niedriglohnsektor offenbart die Corona-Pandemie weitere gesellschaftliche Missstände: Gerade einmal einem Viertel der Niedriglohnbeschäftigten gelingt der Aufstieg, während über die Hälfte in der Sackgasse verharrt und somit im Niedriglohnsektor stecken bleibt. Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Die Öffnung der Lohnstruktur nach unten in Folge der Arbeitsmarktreformen Agenda 2010 und Hartz IV haben über die Jahre gesellschaftlichen Sprengstoff entwickelt. Für bessere Löhne und gute Arbeit brauchen wir eine stärkere Tarifbindung, indem man zum Beispiel Tarifverträge leichter für allgemeinverbindlich erklären kann. Damit würden sie für alle Unternehmen und Beschäftigte einer Branche gelten, was ein wichtiger Schritt gegen Niedriglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen wäre.“ Weiterlesen


Digitale Lesung und Diskussion mit Katja Kipping