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            <title> Lena Saniye Güngör, MdL: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright> Lena Saniye Güngör, MdL</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 04:33:05 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 04:33:05 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-78299</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 12:48:24 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: Betroffene brauchen Unterstützung</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-betroffene-brauchen-unterstuetzung/</link>
                
                <description>Etwa 15.000 Menschen in Thüringen sind von ME/CFS (chronisches Fatigue-Syndrom) betroffen. Regelmäßig machen Betroffene auf das Problem aufmerksam. Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt sich solidarisch:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 15.000 Menschen in Thüringen sind von ME/CFS (chronisches Fatigue-Syndrom) betroffen. Regelmäßig machen Betroffene auf das Problem aufmerksam. Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt sich solidarisch:</p>
<p>„Mit den Aktionen schaffen die Betroffenen von ME/CFS dringend notwendige Aufmerksamkeit. Seit der COVID-19-Pandemie sind die Fallzahlen nach oben geschnellt. Die Betroffenen haben einen extremen Leidensdruck, mit dem sie sich alleingelassen fühlen. Von der Landesregierung wird das Thema vernachlässigt.“</p>
<p>2024 beschloss der Landtag einen Antrag zum Thema: „Das stille Leiden an ME/CFS beenden“ mit umfangreichen Initiativen, um die Versorgungslage zu verbessern und die Erforschung der Krankheit zu unterstützen. Dazu Güngör: „Seit Regierungsantritt der Landesregierung ist es um das Thema still geworden. Die Antwort auf meine Kleine Anfrage zum Thema zeigt: von den ambitionierten Plänen ist kaum etwas umgesetzt worden. Es ist Akteuren wie dem Universitätsklinikum Jena und den fachärztlichen Verbänden zu verdanken, dass es überhaupt Versorgungsangebote wie das Interdisziplinäre Zentrum für postinfektiöse Langzeitfolgen gibt. Es bleibt aber noch viel zu tun. Es braucht dringend politische Unterstützung – für die Forschung, aber vor allem auch für bessere Versorgungsstrukturen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kleine Anfrage 8/3639 samt Antwort finden Sie unter folgendem Link:</p>
<p><a href="https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108146/8_3639_stand_der_umsetzung_des_landtagsbeschlusses_in_der_drucksache_7_9735_das_stille_leiden_an_me_cfs_beenden_forschung_versorgung_und_aufklaerung_staerken" target="_blank" rel="noreferrer">https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/108146/8_3639_stand_der_umsetzung_des_landtagsbeschlusses_in_der_drucksache_7_9735_das_stille_leiden_an_me_cfs_beenden_forschung_versorgung_und_aufklaerung_staerken</a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78209</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 11:00:29 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: gesunde Ernährung statt Zuckersteuer</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-gesunde-ernaehrung-statt-zuckersteuer/</link>
                
                <description>In Thüringen erhält Berichten zufolge fast jede achte Person die Diagnose Adipositas, auch chronische Fettleibigkeit genannt. Zentral für die Vorbeugung, aber auch nach entsprechender Diagnose, ist eine gesunde Ernährung. Diese verstärkt zu fördern, müsse das Ziel sein, so Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Güngör fordert deshalb einen besseren Zugang zu gesunder Ernährung:....</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Thüringen erhält Berichten zufolge fast jede achte Person die Diagnose Adipositas, auch chronische Fettleibigkeit genannt. Zentral für die Vorbeugung, aber auch nach entsprechender Diagnose, ist eine gesunde Ernährung. Diese verstärkt zu fördern, müsse das Ziel sein, so Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Güngör fordert deshalb einen besseren Zugang zu gesunder Ernährung: „Ungesundes Essen, wie hochverarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Softdrinks, wird viel konsumiert – das liegt auch an den Zugangsmöglichkeiten. Wenn das frische Gemüse ein oder zwei Euro teurer ist als ein Fertiggericht, dann ist der Griff nach der hochverarbeiteten Speise schneller getan, weil schlicht das Geld für die gesunden Lebensmittel nicht ausreicht. Wie und was wir kostengünstig oder gar kostenlos zur Verfügung stellen müssen, um eine gesunde Ernährungsweise zu ermöglichen, gilt es deshalb in den Fokus zu rücken. Kostenfreies Leitungswasser in Gaststätten, öffentlich zugängliche kostenlose Wasserversorgungsmaßnahmen wie mehr Trinkbrunnen, aber auch der Kampf gegen Armut, damit der Erwerb von frischem Obst und Gemüse nicht am Geldbeutel scheitert, sind beispielsweise wichtige Maßnahmen, um allen eine bewusste und gesunde Ernährung zu ermöglichen.“</p>
<p>Derweil plant die Bundesregierung mithilfe einer Zuckersteuer ab 2028 den Konsum von zuckerhaltigen Getränken zu reduzieren. Güngör hält dies für den falschen Ansatz: „Eine allgemeine Zuckersteuer, wie sie die Bundesregierung plant, wälzt die Verantwortung auf die Verbraucher*innen ab, blendet soziale Ungleichheiten aus und ignoriert dabei obendrein auch den Bedarf nach einem besseren Aufbau von Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung. Denn auch die Fähigkeit des Einzelnen, sich bewusst gesund ernähren zu können, gilt es zu stärken. Dieses Wissen müssen wir bereits in jungen Jahren vermitteln – in Schulen und Kitas. Hierzu sind wir bereits als Fraktion aktiv: Eine parlamentarische Initiative unserer Fraktion zur Stärkung der Gesundheitskompetenz wird zurzeit im zuständigen Fachausschuss beraten.“</p>
<p>Abschließend weist Güngör darauf hin, dabei auch einen Blick auf die Lebensmittelindustrie zu richten: „Unternehmen, die Fertiglebensmittel herstellen, müssen mehr in die Verantwortung genommen werden.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-77724</guid>
                <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 12:22:41 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: Thüringen sollte sich gegen die soziale Unausgewogenheit der Reformpläne für die GKV stellen</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-thueringen-sollte-sich-gegen-die-soziale-unausgewogenheit-der-reformplaene-fuer-die-gkv-stellen/</link>
                
                <description>Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ist erfreut, dass der Antrag der Fraktion Die Linke gegen die Reformpläne der Bundesregierung innerhalb der GKV in den Ausschuss überwiesen wurde und sagt dazu: &quot;....</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ist erfreut, dass der Antrag der Fraktion Die Linke gegen die Reformpläne der Bundesregierung innerhalb der GKV in den Ausschuss überwiesen wurde und sagt dazu: „Wir stellen uns mit unserem Antrag gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung, gegen den drohenden sozialen Kahlschlag. Die Reformpläne verbinden finanzielle Mehrbelastungen für Versicherte und Beitragszahlende mit empfindlichen Eingriffen in die Versorgungs- und Vergütungsstrukturen. Höhere Zuzahlungen, ein Zuschlag für bestimmte mitversicherte Ehe- und Lebenspartner, die Anhebung der Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenze sowie die Absenkung des Bundeszuschusses an den Gesundheitsfonds sind Ausdruck einer Politik, die die Finanzprobleme der GKV auf die hart arbeitende Bevölkerung abwälzt. Gleichzeitig werden Krankenhäuser und andere Leistungserbringer in einer Phase tiefgreifender Strukturveränderungen zusätzlich unter Druck gesetzt. Wir fordern die Landesregierung dazu auf, diese Pläne über den Einfluss Thüringens im Bundesrat zu verhindern und das Klassensystem innerhalb der GKV endlich zu überwinden. Beschäftigte und Versicherte brauchen Entlastung statt Druck."</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 09:30:56 +0200</pubDate>
                <title>Nicht bei Praxen vor Ort sparen</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/nicht-bei-praxen-vor-ort-sparen/</link>
                
                <description>„Die geplanten Sparmaßnahmen von CDU und SPD gefährden die flächendeckende Gesundheitsversorgung für gesetzlich Versicherte.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Hausärztinnen und Hausärzte starten einen völlig berechtigten Protest Richtung Bundesregierung. Diese möchte dort sparen, wo es besonders weh tut: mal wieder auf dem Rücken derer, die hart arbeiten, der Beschäftigten und Ärzt:innen sowie Patientinnen und Patienten. Die geplanten Sparmaßnahmen von CDU und SPD gefährden die flächendeckende Gesundheitsversorgung für gesetzlich Versicherte. Statt also eine echte Reform der GKV anzustoßen und das Zwei-Klassen-System zu beenden, soll der Druck an der falschen Stelle erhöht werden, statt dort für Entlastung zu sorgen, wo wir es dringend brauchen: in den niedergelassenen Praxen vor Ort und um die Ecke.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 17:48:27 +0100</pubDate>
                <title>Ja heißt Ja – Güngör: Sexuelle Selbstbestimmung braucht ein Sexualstrafrecht, das Zustimmung schützt</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/ja-heisst-ja-guengoer-sexuelle-selbstbestimmung-braucht-ein-sexualstrafrecht-das-zustimmung-schuetzt-1/</link>
                
                <description>„Wer sexualisierte Gewalt erlebt, darf nicht länger in die Lage gebracht werden, vor Gericht auch noch das eigene Nicht-Einverständnis beweisen zu müssen. Ich freue mich darüber, dass dieser Antrag bei der Justizministerin auf offene Ohren stößt und die Beratung dazu nun im zuständigen Ausschüssen beginnen kann&quot;, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags „Sexuelle Selbstbestimmung stärken – Ja heißt Ja im Sexualstrafrecht verankern&quot;.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wer sexualisierte Gewalt erlebt, darf nicht länger in die Lage gebracht werden, vor Gericht auch noch das eigene Nicht-Einverständnis beweisen zu müssen. Ich freue mich darüber, dass dieser Antrag bei der Justizministerin auf offene Ohren stößt und die Beratung dazu nun im zuständigen Ausschüssen beginnen kann", erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags „Sexuelle Selbstbestimmung stärken – Ja heißt Ja im Sexualstrafrecht verankern". Die Linke fordert, dass die Landesregierung sich auf Bundesebene für eine Reform des § 177 StGB einsetzt, damit künftig nicht mehr ein erkennbarer Gegenwille, sondern das Fehlen freiwilliger Zustimmung im Zentrum steht.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das Nein-heißt-Nein-Modell lässt Schutzlücken, etwa dort, wo Betroffene in Schockstarre geraten und gerade nicht aktiv reagieren können. Das ist weder lebensnah noch opferschutzgerecht. Wer die Istanbul-Konvention ernst nimmt, muss jede nicht einverständliche sexuelle Handlung wirksam unter Strafe stellen. Ja heißt Ja ist deshalb kein symbolischer Slogan, sondern ein notwendiger Schritt zu mehr Schutz, mehr Selbstbestimmung und mehr Gerechtigkeit für Betroffene sexualisierter Gewalt", so Güngör abschließend.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 17:46:00 +0100</pubDate>
                <title>Psychische Erkrankungen – Güngör: Psychische Krisen kennen keine Öffnungszeiten, Thüringen braucht einen verlässlichen Krisendienst</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/psychische-erkrankungen-guengoer-psychische-krisen-kennen-keine-oeffnungszeiten-thueringen-braucht-einen-verlaesslichen-krisendienst/</link>
                
                <description>„Wer in Thüringen abends, nachts oder am Wochenende in eine schwere seelische Krise gerät, darf nicht länger auf Zufall angewiesen sein&quot;, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags ihrer Fraktion für einen landesweiten psychiatrischen Krisendienst.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong><u>Psychische Erkrankungen – Güngör: Psychische Krisen kennen keine Öffnungszeiten, Thüringen braucht einen verlässlichen Krisendienst</u></strong></p>
<p><strong>„Wer in Thüringen abends, nachts oder am Wochenende in eine schwere seelische Krise gerät, darf nicht länger auf Zufall angewiesen sein", erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur ersten Beratung des Antrags ihrer Fraktion für einen landesweiten psychiatrischen Krisendienst. „Wir wollen eine verlässliche, niedrigschwellige und barrierefreie Struktur, die rund um die Uhr erreichbar ist und Menschen in akuten Krisen schnell, würdevoll und fachkundig hilft. Das ist patient:innenorientierte Gesundheitspolitik, entlastet zugleich Rettungsdienst, Polizei und Kliniken und schließt endlich eine Versorgungslücke. Umso unverständlicher ist es, dass sich die Koalitionsfraktionen bei einem so wichtigen Thema nicht einmal zu einer Ausschussüberweisung durchringen konnten, obwohl sie selbst in ihrem Koalitionsvertrag einen Prüfauftrag für die Einrichtung eines solchen Krisendienstes formuliert haben."</strong><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76441</guid>
                <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 17:43:00 +0100</pubDate>
                <title>Große Anfrage Gesundheitsversorgung – Güngör: Pflegekrise nicht länger verwalten, sondern politisch beantworten</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/grosse-anfrage-gesundheitsversorgung-guengoer-pflegekrise-nicht-laenger-verwalten-sondern-politisch-beantworten-1/</link>
                
                <description>„Die Zahl der Hochaltrigen steigt, binnen zwei Jahren ist die Zahl der Pflegebedürftigen gut 16 Prozent gewachsen, Personal fehlt und stationäre Eigenanteile sind inzwischen auf mehr als 3.000 Euro geklettert. Thüringen steht vor einer massiven Herausforderung, die gleichzeitig auch eine soziale Gerechtigkeitsfrage ist&quot;, erklärt Lena Saniye Güngör.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Zahl der Hochaltrigen steigt, binnen zwei Jahren ist die Zahl der Pflegebedürftigen gut 16 Prozent gewachsen, Personal fehlt und stationäre Eigenanteile sind inzwischen auf mehr als 3.000 Euro geklettert. Thüringen steht vor einer massiven Herausforderung, die gleichzeitig auch eine soziale Gerechtigkeitsfrage ist", erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, mit Blick auf die heutige Debatte zur Großen Anfrage ihrer Fraktion mit dem Titel „Stand und Weiterentwicklung einer vernetzten Gesundheitsversorgung im Freistaat Thüringen" in der Sitzung des Thüringer Landtages.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Güngör beschreiben die Antworten der Landesregierung den Druck in der Pflege stellenweise erstaunlich klar, bleiben bei den politischen Konsequenzen aber zu oft vage. Wer steigende Bedarfe, knapper werdendes Personal, hohe Belastungen für Angehörige und explodierende Eigenanteile benenne, müsse daraus verbindliche Schritte für mehr Personal, bezahlbare Pflege und eine verlässliche Steuerung ableiten. Dazu die Abgeordnete weiter: „Wir erwarten, dass das angekündigte Pflegeentwicklungsgesetz genau daran gemessen werden kann, ob es Probleme nur beschreibt oder endlich spürbare Entlastung organisiert. Pflege darf nicht arm machen."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76411</guid>
                <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 11:18:00 +0100</pubDate>
                <title>Apotheken sind wichtiger Bestandteil einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/apotheken-sind-wichtiger-bestandteil-einer-flaechendeckenden-gesundheitsversorgung/</link>
                
                <description>Vor allem für weniger mobile Menschen ist eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung wichtig. Die Onlineapotheke ersetzt die Apotheke vor Ort weder als Ort für soziale Kontakte noch in der wertvollen Beratungsleistung, die in Apotheken erbracht wird. Auch die routinierte Rezeptkontrolle und die persönliche Nähe sind entscheidend für eine gute Gesundheitsversorgung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zu den bundesweiten Protesten von Apotheker:innen: „Ich unterstütze die Proteste der Apotheken, sie sind wichtiger Bestandteil einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung, die alle mitdenkt. Auch uns als Die Linke ist an einer guten flächendeckenden Gesundheitsversorgung in ganz Thüringen gelegen. Dabei ist für uns auch relevant, dass Beschäftigte auskömmlich und angemessen vergütet werden. Außerdem stellen wir die durch den Onlinevertrieb verursachten Wettbewerbsverzerrungen in Frage. Kleinere inhabergeführte Apotheken sind gleichzeitig wichtige soziale Orte und erbringen wichtige Beratungsleistungen."</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die flächendeckende Gesundheitsversorgung hat Die Linke in Form einer großen Anfrage auch zur dieswöchigen Plenarsitzung auf die Tagesordnung gesetzt. Vor allem für weniger mobile Menschen ist eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung wichtig. Die Onlineapotheke ersetzt die Apotheke vor Ort weder als Ort für soziale Kontakte noch in der wertvollen Beratungsleistung, die in Apotheken erbracht wird. Auch die routinierte Rezeptkontrolle und die persönliche Nähe sind entscheidend für eine gute Gesundheitsversorgung. Im Landtag werden wir über die verschiedenen Vorstellungen für eine Gesundheitsversorgung reden, Thüringen braucht dringend einen Plan und die Landesregierung verspricht zwar viel, kann aber wenig Konkretes vorweisen."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76312</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:00:19 +0100</pubDate>
                <title>An Psychotherapie zu sparen, ist die teuerste Kürzung überhaupt</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/an-psychotherapie-zu-sparen-ist-die-teuerste-kuerzung-ueberhaupt/</link>
                
                <description>„Wer ausgerechnet an der ambulanten Psychotherapie kürzt, handelt fachlich falsch, sozial blind und ökonomisch kurzsichtig. Eine ambulante 50-Minuten-Therapiesitzung wird derzeit mit rund 120 Euro vergütet. Stationäre psychiatrische und psychosomatische Behandlung kostet die Solidargemeinschaft dagegen pro Tag regelmäßig ein Vielfaches&quot;, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur Entscheidung des Bewertungsausschusses, die Vergütung der ambulanten Psychotherapie zum 1. April 2026 um 4,5 Prozent abzusenken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wer ausgerechnet an der ambulanten Psychotherapie kürzt, handelt fachlich falsch, sozial blind und ökonomisch kurzsichtig. Eine ambulante 50-Minuten-Therapiesitzung wird derzeit mit rund 120 Euro vergütet. Stationäre psychiatrische und psychosomatische Behandlung kostet die Solidargemeinschaft dagegen pro Tag regelmäßig ein Vielfaches", erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zur Entscheidung des Bewertungsausschusses, die Vergütung der ambulanten Psychotherapie zum 1. April 2026 um 4,5 Prozent abzusenken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Psychotherapie ist kein Luxus und kein Randbereich des Systems. Sie verhindert chronische Erkrankung, bestärkt Menschen in Krisen und erhält Arbeitsfähigkeit. Wer an dieser Stelle spart, produziert am Ende mehr Leid, längere Krankheitsverläufe und hohe Folgekosten", so Güngör weiter. Gerade in einer Lage, in der Wartezeiten lang und die Versorgung vielerorts angespannt seien, sende diese Entscheidung ein fatales Signal. Auch Thüringen ist davon unmittelbar betroffen: In der KV Thüringen nehmen 654 psychotherapeutische Leistungserbringer an der vertragsärztlich-psychotherapeutischen Versorgung teil, darunter 392 Psychologische Psychotherapeut:innen, 179 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen sowie 83 Ärztliche Psychotherapeut:innen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dahinter stehen reale Existenzen auf Seiten der Behandelnden ebenso wie auf Seiten der Patientinnen und Patienten, meint die Abgeordnete und erklärt weiter: „Eine Psychotherapeutin aus der ambulanten Versorgung, die exemplarisch für viele ähnliche Rückmeldungen steht, berichtete beispielsweise, dass ihre monatlichen Fixkosten innerhalb der vergangenen Jahre um mehrere hundert Euro gestiegen sind, ohne dass darin auch nur ein Euro für ihr eigenes Gehalt enthalten wäre. Wer Praxen unter solchen Bedingungen wirtschaftlich zusätzlich unter Druck setzt, gefährdet nicht nur deren Stabilität, sondern die Versorgungssicherheit der Patientinnen und Patienten ganz unmittelbar: weniger freie Termine, längere Wartezeiten, spätere Behandlungsbeginne und mehr Menschen, die aus Mangel an rechtzeitiger Hilfe in ein Zwei-Klassen-Ausweichsystem aus Selbstzahlung, Privatangeboten und langem Warten gedrängt werden."</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Linke-Abgeordnete erwartet, dass das Bundesgesundheitsministerium den Beschluss des erweiterten Bewertungsausschusses im Rahmen seiner Rechtsaufsicht sorgfältig prüft. Zugleich müsse die Bundesregierung die gesetzlichen Rahmenbedingungen so verändern, dass psychotherapeutische Versorgung nicht weiter kleingerechnet, sondern am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet wird. „Wer Versorgungslücken vertieft, Praxen unter Druck setzt und Patientinnen und Patienten ins Warten schickt, schwächt am Ende nicht nur die Psychotherapie, sondern die Stabilität des gesamten Gesundheitssystems", betont Güngör abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75947</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 13:11:00 +0100</pubDate>
                <title> Striche statt Steuerung – Güngör: Landesregierung kann Krisenhilfe nicht belastbar beziffern</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/striche-statt-steuerung-guengoer-landesregierung-kann-krisenhilfe-nicht-belastbar-beziffern-1/</link>
                
                <description>Die Landesregierung liefert zwar Zahlen, etwa 3.548 registrierte Kriseninterventionen im Jahr 2020 und 2.858 im Jahr 2024. Gleichzeitig erklärt sie, zentrale Begriffe seien nicht einheitlich definiert, Daten seien teils nicht durchgehend erhoben und die Rückmeldungen der Gesundheitsämter weder belastbar noch vergleichbar, referiert Güngör. „Wer so antwortet, sagt im Kern: Wir können nicht zuverlässig erklären, wo Hilfe fehlt und wo Menschen in der Krise allein bleiben&quot;, so Güngör.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Das Positionspapier zum psychiatrischen Krisendienst liegt seit 2022 auf dem Tisch und heute müssen wir feststellen: Thüringen hat nicht nur keine flächendeckende 24/7-Krisenhilfe, es hat nicht einmal eine belastbare Datengrundlage für Planung und Kontrolle", erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zu den Antworten des Sozialministeriums auf ihre Kleinen Anfragen zur Entwicklung psychiatrischer Kriseninterventionen und Unterbringungsverfahren seit 2020.</strong><br>&nbsp;</p>
<p>Die Landesregierung liefert zwar Zahlen, etwa 3.548 registrierte Kriseninterventionen im Jahr 2020 und 2.858 im Jahr 2024. Gleichzeitig erklärt sie, zentrale Begriffe seien nicht einheitlich definiert, Daten seien teils nicht durchgehend erhoben und die Rückmeldungen der Gesundheitsämter weder belastbar noch vergleichbar, referiert Güngör. „Wer so antwortet, sagt im Kern: Wir können nicht zuverlässig erklären, wo Hilfe fehlt und wo Menschen in der Krise allein bleiben", so Güngör.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besonders deutlich werde das an einem konkreten Beispiel aus Teil II der Regierungsantwort, findet die Abgeordnete: Für den Saale-Orla-Kreis weist die Landesregierung für 2020 insgesamt 55 sogenannte Unterbringungskontakte aus, für 2021 59. In einer weiteren Tabelle derselben Antwort stehen für den Saale-Orla-Kreis aber 1.560 (2020) und 1.633 (2021) Unterbringungskontakte außerhalb der regulären Dienstzeit. „1.560 ist größer als 55 – 1.633 ist größer als 59. Das passt rechnerisch nicht zusammen und ist damit mindestens erklärungs- und korrekturbedürftig", sagt Güngör.<br>&nbsp;</p>
<p>Für Güngör ist klar: Entweder liegt hier ein gravierender Daten- oder Übertragungsfehler vor oder die Erhebung arbeitet mit so uneinheitlichen Zählweisen, dass politische Steuerung zur Fassade wird. „Beides ist inakzeptabel. Gerade bei Krisenhilfe und Unterbringung geht es um Schutz, Würde und im Zweifel Freiheitsentzug – da darf der Staat nicht mit irreführenden Zahlen arbeiten", so Güngör.<br>&nbsp;</p>
<p>Die Abgeordnete bereitet deshalb einen Antrag zur Etablierung eines flächendeckenden psychiatrischen Krisendienstes vor: eine 24/7 erreichbare Hotline plus regionale mobile Teams, barrierefrei und vernetzt mit bestehenden Strukturen. Parallel, so fordert Güngör, müsse das Sozialministerium bis Mitte 2026 einen verbindlichen Erfassungsstandard vorlegen und quartalsweise berichten, damit Krisenhilfe endlich planbar und überprüfbar wird. „Krisen passieren nachts, am Wochenende, an Feiertagen. Wer dann nur Notruf, Polizei oder Klinik anbietet, lässt Menschen im Stich und verschiebt Probleme in die teuerste und härteste Lösung", sagt Güngör abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75945</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 13:05:00 +0100</pubDate>
                <title>Hebammenhilfevertrag sollte zur Absicherung der Versorgung in der Fläche nachjustiert werden</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/hebammenhilfevertrag-sollte-zur-absicherung-der-versorgung-in-der-flaeche-nachjustiert-werden-1/</link>
                
                <description>„Für eine lückenlose Versorgung in Thüringen brauchen wir jede einzelne Hebamme. Ihre wichtige Arbeit zur Geburtshilfe für Schwangere ist ein wichtiger Baustein in der Gesundheitsversorgung von Frauen und muss deshalb angemessen honoriert werden und darf nicht mit Existenzsorgen einhergehen“, meint Güngör.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Im Laufe der Woche lasen wir von den ersten Indizien, dass die Befürchtungen, die mit dem neuen Hebammenhilfevertrag zur Vergütung der freiberuflichen Beleghebammen einhergingen, nicht unberechtigt waren“, erklärt Lena Saniye Güngör, gleichstellungs- und gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zu der Berichterstattung von MDR Thüringen am 16. Dezember, der von Kündigungen einzelner Beleghebammen in Thüringen berichtete.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die deutlichen Sorgen des deutschen Hebammenverbandes und der Hebammenlandesverbände rund um den neuen Hebammenhilfevertrag war schon vor Monaten klar und deutlich in der Öffentlichkeit zu vernehmen. Doch die Landesregierung hat es versäumt, diese Ängste ernst zu nehmen und Einflussmöglichkeiten zur Verbesserung auszuloten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits im Mai appellierte Güngör für eine Nachjustierung. „Eine Dringlichkeitsanfrage zu möglichen Aktivitäten der Landesregierung verdeutlichte bereits, dass die Landesregierung wenig Interesse an einer eigenen Einschätzung der Auswirkungen des Vertrages und keine Erörterung ihres Handlungsspielraumes hat“, so Güngör weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Für eine lückenlose Versorgung in Thüringen brauchen wir jede einzelne Hebamme. Ihre wichtige Arbeit zur Geburtshilfe für Schwangere ist ein wichtiger Baustein in der Gesundheitsversorgung von Frauen und muss deshalb angemessen honoriert werden und darf nicht mit Existenzsorgen einhergehen“, meint Güngör.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75942</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 12:58:00 +0100</pubDate>
                <title>Güngör: Gesundheitskompetenz ist Gerechtigkeit</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-gesundheitskompetenz-ist-gerechtigkeit-1/</link>
                
                <description>„Gesundheitskompetenz heißt: Menschen dürfen im Gesundheitswesen nicht allein gelassen werden, nicht mit einem Schilderwald aus Zuständigkeiten, nicht mit Informationsflut, nicht mit Wartezeiten, die jede gute Entscheidung unmöglich machen. Wer hier den Überblick verliert, ist nicht ‚selbst schuld&#039;. Das ist ein Strukturproblem. Und Strukturprobleme löst man politisch.&quot; sagt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der heutigen Beratung des Antrags „Gesundheitskompetenz stärken – Patientensteuerung im Gesundheitssystem verbessern&quot; (Drucksache 8/1211) ihrer Fraktion, der zur weiteren Beratung in den zuständigen Fachausschuss überwiesen wurde.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Gesundheitskompetenz heißt: Menschen dürfen im Gesundheitswesen nicht allein gelassen werden, nicht mit einem Schilderwald aus Zuständigkeiten, nicht mit Informationsflut, nicht mit Wartezeiten, die jede gute Entscheidung unmöglich machen. Wer hier den Überblick verliert, ist nicht ‚selbst schuld'. Das ist ein Strukturproblem. Und Strukturprobleme löst man politisch." sagt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der heutigen Beratung des Antrags „Gesundheitskompetenz stärken – Patientensteuerung im Gesundheitssystem verbessern" (Drucksache 8/1211) ihrer Fraktion, der zur weiteren Beratung in den zuständigen Fachausschuss überwiesen wurde.</strong></p>
<p>Laut der Abgeordneten macht der Antrag deutlich: Gesundheitskompetenz ist eine Frage der Gerechtigkeit. Denn wer weniger Geld, weniger Zeit, weniger Zugang zu Bildung oder wer Sprachbarrieren hat, trägt im Alltag ein höheres Risiko, an Informationen zu scheitern und damit an Versorgung. Dazu erklärt Güngör: „Wenn wir über ‚Patientensteuerung' reden, dürfen wir nicht über Kontrolle reden. Wir müssen über Orientierung reden und zwar so, dass daraus keine neue Hürde wird und keine versteckte Selektion. Ziel ist ein System, das verständlich ist, das unterstützt, und das Patient:innenrechte stärkt, statt Verantwortung nach unten abzuwälzen."</p>
<p>Die Fraktion Die Linke fordert deshalb eine Landesstrategie Gesundheitskompetenz, die bei Kindern und Jugendlichen beginnt und digitale Gesundheitskompetenz mitdenkt. Durch den Antrag sollen Gesundheitsbildung in Kindergarten und Schule verankert, niedrigschwellige Angebote für Erwachsene ausgebaut, aufsuchende und gemeinwesensorientierte Ansätze gestärkt und die Maßnahmen regelmäßig evaluiert werden sowie dem Landtag darüber berichtet. Hierzu betont Güngör abschließend: „Unser Maßstab ist simpel: Menschen brauchen Zeit, Verständlichkeit und Hilfe zur richtigen Stelle. Es braucht nicht noch mehr Formulare, noch mehr Apps und noch mehr Druck. Gesundheit ist ein Recht, kein Hindernisparcours."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 14:12:00 +0100</pubDate>
                <title>Güngör: „Grundrechte enden nicht am Werkstor einer Klinik&quot;</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-grundrechte-enden-nicht-am-werkstor-einer-klinik-1/</link>
                
                <description>„Wenn das Gericht der Diakonie Mitteldeutschland Recht gibt und Gewerkschaften faktisch zu Statisten erklärt und mit Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro droht bei Warnstreiks am Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar, dann ist das ein Schlag ins Gesicht von den 35.000 Beschäftigten in den 200 Einrichtungen des Trägers. Denn Grundrechte enden nicht am Werkstor einer kirchlichen Klinik. Das Kirchenarbeitsrecht ist kein Streikverhinderungsrecht.&quot; </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt zum gestrigen Urteil des Arbeitsgerichts Erfurt im Streit zwischen Ver.di und dem Sophien- und Hufeland Klinikum in Weimar:&nbsp;„Wenn das Gericht der Diakonie Mitteldeutschland Recht gibt und Gewerkschaften faktisch zu Statisten erklärt und mit Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro droht bei Warnstreiks am Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar, dann ist das ein Schlag ins Gesicht von den 35.000 Beschäftigten in den 200 Einrichtungen des Trägers. Denn Grundrechte enden nicht am Werkstor einer kirchlichen Klinik. Das Kirchenarbeitsrecht ist kein Streikverhinderungsrecht."&nbsp;</strong></p>
<p>Güngör betont zu der getroffenen Abwegungsentscheidung: „Hier prallen zwei Grundrechte aufeinander: die Koalitionsfreiheit nach Artikel 9 Absatz 3 Grundgesetz und das kirchliche Selbstbestimmungsrecht. Die Erfurter Entscheidung löst diesen Konflikt aber einseitig zugunsten der Institution Kirche und zulasten der Beschäftigten. Das Gericht folgte der Linie des Bundesarbeitsgerichts von 2012 und erklärte es für ausreichend, wenn Gewerkschaften im sogenannten Dritten Weg lediglich ‚argumentativ mitwirken' können. Doch Gewerkschaften sind dazu da, um strukturelle Machtasymmetrien auszugleichen und Beschäftigten eine reale ‚Gegenmacht' zu verschaffen. Eine Gewerkschaft, die nur am Tisch sitzen und höflich argumentieren darf, aber im Zweifel nicht streiken kann, ist wie ein Feuerwehrwagen ohne Wasser: beeindruckende Symbolik, aber im Ernstfall wirkungslos. Das Erfurter Gericht ignoriert nach meinem Dafürhalten den Maßstab, dass ohne gleichwertige Verhandlungsmacht Koalitionsfreiheit nur auf dem Papier etwas wert ist."</p>
<p>Gerade in der Pflege und im Gesundheitswesen, wo Personalmangel, Überlastung und vergleichsweise niedrige Löhne seit Jahren kritisiert werden, sind starke Gewerkschaften und ein wirksames Streikrecht zentrale Hebel, um bessere Arbeitsbedingungen, sichere Personalbemessung und damit eine verlässliche Patient*innenversorgung durchzusetzen, ist die Abgeordnete überzeugt. Dazu Güngör weiter: „Wenn ausgerechnet dort, wo Menschen in Pflege, Krankenhaus und Sozialarbeit arbeiten – überwiegend Frauen – Gewerkschaften in ihrer Schutzfunktion entkernt werden, ist das ein Problem."</p>
<p>Die arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin fordert aber zusätzlich auch Konsequenzen auf politischer Ebene: „Dieses Urteil mag formaljuristisch auf der Höhe der bisherigen Rechtsprechung sein, diese ist aber veraltet. Ich bin genauso wie die Gewerkschaft Ver.di zuversichtlich, dass höhere Instanzen das Erfurter Urteil revidieren werden. Kirchliche Arbeitgeber, die Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder soziale Dienste betreiben und dafür öffentliche Mittel erhalten, dürfen keine Streikverbotszonen sein, bin ich überzeugt. Wir brauchen eine Reform des kirchlichen Arbeitsrechts, die Koalitionsfreiheit, Betriebsverfassung und Tarifautonomie auch in Diakonie und Caritas voll zur Geltung bringt. Thüringen sollte sich im Bundesrat und in den Fachkonferenzen dafür einsetzen, dass der Dritte Weg zumindest dort zurückgedrängt wird, wo öffentliche Daseinsvorsorge erbracht wird. Die Linke im Thüringer Landtag steht an der Seite der Beschäftigten in Weimar und in allen kirchlichen Einrichtungen, die nichts anderes fordern als das, was anderswo selbstverständlich ist: gleiche Rechte, starke Gewerkschaften und volle Grundrechte – auch dann, wenn ein Kreuz an der Wand hängt."</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 14:05:00 +0100</pubDate>
                <title>Haushalt Thüringen: Deutliche Verbesserungen im Sozialetat notwendig</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/haushalt-thueringen-deutliche-verbesserungen-im-sozialetat-notwendig-1/</link>
                
                <description>Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, äußerte sich im Rahmen der Beratung des Haushaltsentwurfs im Haushalts- und Finanzausschuss.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, äußert sich im Zusammenhang mit der Haushaltsentwurfsberatung im Haushalts- und Finanzausschuss wie folgt zum Sozialetat wie folgt:</strong></p>
<p><strong>"Nun nach der Beratung des Einzelplans des Ministeriums für Soziales, Arbeit und Gesundheit möchte ich bekräftigen, dass wir als Die Linke die Auffassung vertreten, dass der von der Landesregierung vorgelegte Etatentwurf im Vergleich zu anderen Ressorts zu kurz kommt. Wir als Die Linke wollen diese drohende soziale Schieflage im Haushaltsentwurf korrigieren. Besonders Augenmerk werden wir dabei auf die Entlastung der Thüringerinnen und Thüringer im Pflegebereich legen. Hier bedarf es einem erheblichen Nachbesserungsbedarf, damit die Eigenanteile in Pflegeheimen nicht weiter steigen, pflegende Angehörige entlastet werden zum Beispiel durch die Schaffung von Plätzen zur Kurzzeit- und Verhinderungspflege oder der Zugang zu Gesundheitsversorgung für alle gewährleistet wird."</strong><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 19:27:00 +0200</pubDate>
                <title>Corona-Untersuchungsausschuss beleuchtet wissenschaftliche Grundlagen </title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/corona-untersuchungsausschuss-beleuchtet-wissenschaftliche-grundlagen-1/</link>
                
                <description>Zwei Sachverständige wurden heute vom Corona-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages angehört: Prof. Dr. Stefan Homburg, Volkswirtschaftler im Ruhestand, und Prof. Dr. André Scherag, Epidemiologe und Medizinstatistiker vom Universitätsklinikum Jena. Lena Saniye Güngör, Obfrau der Linke-Fraktion und Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, resümiert: „Der Corona-UA hat heute Fragen über die wissenschaftlichen Tatsachen zum Virus und zur Epidemiologie bearbeitet. Es ging dabei auch um sehr grundlegende Fragen: Gab es einen medizinischen Notstand im Frühjahr 2020 und welche Auswirkungen hatten Maßnahmen zum Infektionsschutz? Insbesondere Prof. Scherag konnte uns wertvolle Einblicke dazu geben, was die Zahlen aus der Corona-Zeit – von der Inzidenz bis zur Belegung von Krankenhäusern – belegen können und was nicht. Das ‚Präventionsparadox‘ wird uns in unserer Arbeit noch weiter beschäftigen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei Sachverständige wurden heute vom Corona-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages angehört: Prof. Dr. Stefan Homburg, Volkswirtschaftler im Ruhestand, und Prof. Dr. André Scherag, Epidemiologe und Medizinstatistiker vom Universitätsklinikum Jena. Lena Saniye Güngör, Obfrau der Linke-Fraktion und Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, resümiert: „Der Corona-UA hat heute Fragen über die wissenschaftlichen Tatsachen zum Virus und zur Epidemiologie bearbeitet. Es ging dabei auch um sehr grundlegende Fragen: Gab es einen medizinischen Notstand im Frühjahr 2020 und welche Auswirkungen hatten Maßnahmen zum Infektionsschutz? Insbesondere Prof. Scherag konnte uns wertvolle Einblicke dazu geben, was die Zahlen aus der Corona-Zeit – von der Inzidenz bis zur Belegung von Krankenhäusern – belegen können und was nicht. Das ‚Präventionsparadox‘ wird uns in unserer Arbeit noch weiter beschäftigen.“</strong><br> <br> Im Untersuchungsausschuss gibt es aus gutem Grund das Minderheitenrecht, erklärt die Abgeordnete Güngör. „So können Fraktionen auch gegen den Willen der Mehrheit im Ausschuss Sachverständige und Zeugen laden. Das führt jedoch auch dazu, dass die Statements ausgewiesener Experten scheinbar gleichwertig neben polemischen Ausführungen fachfremder Personen stehen – das False-Balance-Problem, dass wir aus Talkshows und Kommentarspalten kennen, gibt es auch im Untersuchungsausschuss. Gesicherte Erkenntnisse von Unwahrheiten zu trennen, wird die Aufgabe des Ausschusses in den kommenden Jahren sein.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 13:18:00 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: Kontaktgebühr ist Klassenmedizin par excellence</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-kontaktgebuehr-ist-klassenmedizin-par-excellence-1/</link>
                
                <description>„Wer ernsthaft vorschlägt, dass Krebspatienten oder Dialysepatienten bei jedem Arztbesuch zur Kasse gebeten werden sollen, hat den Kompass für soziale Gerechtigkeit verloren“, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. „Eine Kontaktgebühr ist nichts anderes als Klassenmedizin in Reinkultur: Wer arm ist, geht später oder gar nicht zum Arzt – mit fatalen Folgen für die Gesundheit und am Ende auch mit höheren Kosten für das gesamte System.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wer ernsthaft vorschlägt, dass Krebspatienten oder Dialysepatienten bei jedem Arztbesuch zur Kasse gebeten werden sollen, hat den Kompass für soziale Gerechtigkeit verloren“, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. „Eine Kontaktgebühr ist nichts anderes als Klassenmedizin in Reinkultur: Wer arm ist, geht später oder gar nicht zum Arzt – mit fatalen Folgen für die Gesundheit und am Ende auch mit höheren Kosten für das gesamte System.“</strong><br> <br> Auslöser der Debatte ist der Vorstoß der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, eine neue Gebühr für Arztbesuche einzuführen. Güngör stellt klar, dass dieser Vorschlag nicht nur unsozial, sondern auch irrational sei: „Wir haben bereits erlebt, dass die alte Praxisgebühr außer mehr Bürokratie in den Praxen und Patientinnen und Patienten, die aus Angst vor Kosten zu spät medizinische Hilfe suchten, nichts gebracht hat. Diese Fehler wiederholen zu wollen, ist politisch verantwortungslos.“<br> <br> Anstatt neue Hürden für Patientinnen und Patienten aufzubauen, brauche es kluge Steuerung. „Die erreicht man mit Sicherheit nicht über Strafgebühren, die gerade chronisch Kranke und Menschen mit wenig Geld hart treffen,“ meint die Abgeordnete.<br> <br> Auch Gewerkschaften, Hausärzteverbände und die Deutsche Stiftung Patientenschutz haben sich klar gegen eine neue Gebühr gestellt. Sie warnen übereinstimmend, dass diese notwendige Arztbesuche verhindere, soziale Schieflagen vertiefe und am Ende zu höheren Folgekosten führe.<br> <br> „Gesundheit darf keine Frage des Geldbeutels sein“, so Güngör abschließend. „Statt über Abschreckungsgebühren zu reden, müssen wir endlich die Versorgungsstrukturen stärken, die Patientinnen und Patienten entlasten und das vor allem auf dem Land. Weder in Thüringen noch anderswo braucht es eine weitere Verschärfung der Klassenmedizin, sondern ein solidarisches Gesundheitssystem, das für alle da ist.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 16:11:00 +0200</pubDate>
                <title>Güngör zum neuen ÖGD-Gesetz: Ohne verbindliche Standards bleibt alles Stückwerk </title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-zum-neuen-oegd-gesetz-ohne-verbindliche-standards-bleibt-alles-stueckwerk-1/</link>
                
                <description>„Ein Gesetz für den Öffentlichen Gesundheitsdienst muss klarstellen: Gesundheit ist keine Ware, sondern sie muss den Menschen dienen“, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der Vorstellung des Regierungsentwurfs zum Thüringer Gesundheitsdienstgesetz (ThürGDG). Der Gesetzentwurf von CDU, SPD und BSW schafft nach über 25 Jahren zwar endlich eine gesetzliche Grundlage für die Gesundheitsämter, bleibt aber in zentralen Punkten zu vage, so die Abgeordnete und erklärt: „Die Herauslösung aus dem Landesverwaltungsamt und die Bündelung im Landesamt für Verbraucherschutz löst keine strukturellen Probleme: Weder ist geklärt, wie die Gesundheitsämter verbindlich mit ausreichend Personal ausgestattet werden, noch gibt es eine Garantie, dass die Digitalisierung wirklich die Versorgung vor Ort verbessert“, kritisiert Güngör. Die geplante Plattform ab 2026 mit Kosten von bis zu zwei Millionen Euro sei ohne gesicherte Einbindung der Praxis nur ein teures Versprechen auf dem Papier, so Güngör.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ein Gesetz für den Öffentlichen Gesundheitsdienst muss klarstellen: Gesundheit ist keine Ware, sondern sie muss den Menschen dienen“, erklärt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der Vorstellung des Regierungsentwurfs zum Thüringer Gesundheitsdienstgesetz (ThürGDG).</strong><br> <br> Der Gesetzentwurf von CDU, SPD und BSW schafft nach über 25 Jahren zwar endlich eine gesetzliche Grundlage für die Gesundheitsämter, bleibt aber in zentralen Punkten zu vage, so die Abgeordnete und erklärt: „Die Herauslösung aus dem Landesverwaltungsamt und die Bündelung im Landesamt für Verbraucherschutz löst keine strukturellen Probleme: Weder ist geklärt, wie die Gesundheitsämter verbindlich mit ausreichend Personal ausgestattet werden, noch gibt es eine Garantie, dass die Digitalisierung wirklich die Versorgung vor Ort verbessert“, kritisiert Güngör. Die geplante Plattform ab 2026 mit Kosten von bis zu zwei Millionen Euro sei ohne gesicherte Einbindung der Praxis nur ein teures Versprechen auf dem Papier, so Güngör.<br> <br> Auch bei der Fachkräftesicherung begnügt sich die Regierung mit Konzeptankündigungen. Güngör betont: „Ohne verbindliche Standards für Personal und Ausstattung werden die Gesundheitsämter nicht effektiv entlastet, das hat uns schon die Pandemie bitter gelehrt.“ Dass die Evaluierung erst nach fünf Jahren erfolgen soll, sei angesichts der drängenden Probleme ein Verschleppen statt ein Gestalten.<br> <br> Die Linke erinnert daran, dass der rot-rot-grüne Entwurf weit über die jetzige Vorlage hinausging: Er orientierte sich am Public-Health-Leitbild, stellte die Chancengleichheit ins Zentrum und wollte die Kommunen verbindlich stärken. „Wenn die Regierung jetzt eine Minimallösung vorlegt, ist klar: Ohne substanzielle Nachbesserungen wird es keine breite demokratische Zustimmung geben. Wir werden im Landtag dafür kämpfen, dass der ÖGD nicht nur verwaltet, sondern gestaltet wird und zwar im Interesse der Menschen in Thüringen“, so Güngör abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 15:07:00 +0200</pubDate>
                <title>Proaktiv Apothekensterben entgegenwirken</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/proaktiv-apothekensterben-entgegenwirken-1/</link>
                
                <description>Angesichts des anhaltenden Apothekensterbens in Thüringen warnt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Lena Saniye Güngör, vor einem schleichenden Verlust wohnortnaher Gesundheitsversorgung und das besonders in den ländlichen Regionen des Freistaats. „Wenn Apotheken verschwinden, hat das ernsthafte Folgen für die Gesundheitsversorgung. Durch den Verlust steigen reale Barrieren für Menschen, die auf Arzneimittel und Beratung angewiesen sind und das betrifft häufig Regionen, in denen ohnehin schon Grundversorgungsprobleme bestehen“, so Güngör.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angesichts des anhaltenden Apothekensterbens in Thüringen warnt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Lena Saniye Güngör, vor einem schleichenden Verlust wohnortnaher Gesundheitsversorgung und das besonders in den ländlichen Regionen des Freistaats. „Wenn Apotheken verschwinden, hat das ernsthafte Folgen für die Gesundheitsversorgung. Durch den Verlust steigen reale Barrieren für Menschen, die auf Arzneimittel und Beratung angewiesen sind und das betrifft häufig Regionen, in denen ohnehin schon Grundversorgungsprobleme bestehen“, so Güngör.</strong><br> <br> Sie macht deutlich, dass das sogenannte Apothekensterben weder ein Naturereignis noch ein betriebswirtschaftlicher Kollateralschaden sei, sondern Ausdruck politischer Entscheidungen und Unterlassungen und verweist auf die Äußerungen des Thüringer Apothekenverbandes am Wochenende. Dazu die Abgeordnete: „Die Bundesregierung hat über Jahre die Apotheken im Stich gelassen. Ein seit über zehn Jahren nicht angehobenes Fixhonorar, steigende Betriebskosten und höher gewordener bürokratischer Aufwand haben viele Apotheken in eine ökonomische Sackgasse geführt.“ Der Vorwurf richte sich dabei an eine ganze Kette von Bundesregierungen, die Apothekenleistungen klein gerechnet und gleichzeitig ihre Verantwortung auf Versandhandel und Markt ausgelagert hätten.<br> <br> Thüringen habe in den letzten Jahren versucht, gegen den Trend Maßnahmen auf Landesebene auf den Weg zu bringen, so ständen seit zwei Jahren Mittel zur gezielten Niederlassungsförderung im Haushalt, hebt die Abgeordnete hervor und betont: „Die Landesregierung sollte überprüfen, ob und wieso Fördermittel abgerufen oder nicht genutzt werden und die Ausbildungskapazitäten sollten erhöht werden, damit genügend Personal zur Verfügung steht. Der Erhalt von Apotheken ist wichtiger Bestandteil einer gesundheitlichen Grundversorgung und unverzichtbar, um eine vernetzte Gesundheitsstruktur in Thüringen aufzubauen.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-74182</guid>
                <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 13:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Pflegende Angehörige brauchen Rechte – keine Prämie fürs Stillhalten</title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/pflegende-angehoerige-brauchen-rechte-keine-praemie-fuers-stillhalten/</link>
                
                <description>Lena Saniye Güngör, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kommentiert den Vorstoß der CDU-Bildungsministerin Prien, pflegenden Angehörigen künftig eine Art Familiengeld zu zahlen, wie folgt: „Pflegende Angehörige stehen nicht am Rand des Systems, sie erhalten es aufrecht. Dass ihnen im Jahr 2025 noch immer Sozialleistungen wie Gnadenakte angeboten werden, ist eine politische Bankrotterklärung.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lena Saniye Güngör, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, kommentiert den Vorstoß der CDU-Bildungsministerin Prien, pflegenden Angehörigen künftig eine Art Familiengeld zu zahlen, wie folgt: „Pflegende Angehörige stehen nicht am Rand des Systems, sie erhalten es aufrecht. Dass ihnen im Jahr 2025 noch immer Sozialleistungen wie Gnadenakte angeboten werden, ist eine politische Bankrotterklärung.“</strong><br> <br> Der Vorstoß bringt Bewegung in die politische Debatte, viel Applaus gibt es jedoch nicht. Wirtschaftsnahe Stimmen sprechen von einer „Prämie für Nicht-Arbeit“, FDP-nahe Institute lehnen das Modell als „konsumtive Sozialleistung“ ab. Für die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag greift die Kritik allerdings viel zu kurz und der Vorschlag selbst noch kürzer.<br> <br> „Es ist gut, dass überhaupt wieder über die Lebenssituation pflegender Angehöriger gesprochen wird“, so Lena Saniye Güngör. „Aber es reicht nicht, auf halbem Weg stehen zu bleiben. Der Vorschlag ist kaum mehr als eine Schlagzeile mit Fußnote. Es braucht ein strukturell tragfähiges Gesamtmodell. Nach unserer Vorstellung gibt es eine sechswöchige bezahlte Freistellung mit vollem Lohnausgleich, ein gesetzlich abgesichertes Rückkehrrecht in den Beruf, eine faire Rentenabsicherung für private Pflegearbeit und eine solidarische Pflegevollversicherung, die pflegende Angehörige nicht schlechterstellt als professionelle Dienste“, erläutert die Fachpolitikerin.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-74181</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 09:10:00 +0200</pubDate>
                <title>Güngör: Apotheken retten heißt Versorgung sichern </title>
                <link>https://www.ls-guengoer.de/aktuelles/detail/news/guengoer-apotheken-retten-heisst-versorgung-sichern-1/</link>
                
                <description>Angesichts des anhaltenden Apothekensterbens in Thüringen warnt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Lena Saniye Güngör, vor einem schleichenden Verlust wohnortnaher Gesundheitsversorgung und das besonders in den ländlichen Regionen des Freistaats. „Wenn Apotheken verschwinden, verschwindet auch ein Stück Gesundheitsgerechtigkeit. Es geht nicht um nostalgische Nahversorgung, sondern um reale Barrieren für Menschen, die auf Arzneimittel und Beratung angewiesen sind“, so Güngör.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts des anhaltenden Apothekensterbens in Thüringen warnt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Lena Saniye Güngör, vor einem schleichenden Verlust wohnortnaher Gesundheitsversorgung und das besonders in den ländlichen Regionen des Freistaats. „Wenn Apotheken verschwinden, verschwindet auch ein Stück Gesundheitsgerechtigkeit. Es geht nicht um nostalgische Nahversorgung, sondern um reale Barrieren für Menschen, die auf Arzneimittel und Beratung angewiesen sind“, so Güngör.<br> <br> Sie macht deutlich, dass das sogenannte Apothekensterben weder ein Naturereignis noch ein betriebswirtschaftlicher Kollateralschaden sei, sondern Ausdruck politischer Entscheidungen und Unterlassungen; insbesondere auf Bundesebene. „Die Bundesregierung hat über Jahre die Apotheken im Stich gelassen. Ein seit über zehn Jahren nicht angehobenes Fixhonorar, steigende Betriebskosten und höher gewordener bürokratischer Aufwand haben viele Apotheken in eine ökonomische Sackgasse geführt.“ Der Vorwurf richte sich dabei an eine ganze Kette von Bundesregierungen, die Apothekenleistungen klein gerechnet und gleichzeitig ihre Verantwortung auf Versandhandel und Markt ausgelagert hätten.<br> <br> Bis heute steht an der Universität Jena lediglich eine Kapazität von 75 Pharmazie-Studienplätzen pro Jahr zur Verfügung und das trotz eines geplanten Neubaus des pharmazeutischen Instituts bis 2027. Dass dieser Neubau ohne Kapazitätsausweitung geplant ist, ist aus Sicht der Linken nicht hinnehmbar. „Wer die Versorgung sichern will, muss jetzt die strukturellen Weichen dafür stellen und das heißt: mindestens 100 Studienplätze jährlich, wie es auch die Apothekerschaft selbst fordert“, so die Fachpolitikerin.<br> <br> Dass das Problem strukturell ist, zeigt sich laut Güngör besonders deutlich an der dramatisch steigenden Altersstruktur unter Apothekerinnen und Apothekern: „Wenn in den nächsten zehn Jahren rund die Hälfte der approbierten Fachkräfte in Thüringen in den Ruhestand geht, dann ist das keine Warnung, sondern ein Alarm. Und wenn die Bundesregierung dann lieber über Medikationsautomaten spricht als über echte Standortsicherung, macht sie sich mitverantwortlich für ein Zwei-Klassen-System zwischen Stadt und Land.“<br> <br> Aus Sicht der Fachpolitikerin müsse jetzt sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene gehandelt werden. „Wir brauchen eine Honoraranpassung, die diesen Namen verdient, wir brauchen weniger unsinnige Bürokratie und wir brauchen eine Ausbildungsoffensive mit einer klaren Land-Perspektive“, so Güngör. Entscheidend sei dabei, dass die Apotheke vor Ort nicht nur überlebt, sondern in ihrer Rolle als niedrigschwellige, oft erste Anlaufstelle gestärkt werde und das auch durch neue Konzepte wie Polikliniken oder interdisziplinäre Gesundheitszentren.</p>
<p>„Gute Versorgung“, so Güngör abschließend, „darf keine Frage des Wohnorts sein. Wer das Apothekensterben hinnimmt, bricht das Versprechen gleichwertiger Lebensverhältnisse. Die Apotheken sind Teil der Lösung. Es wird höchste Zeit, sie politisch so zu behandeln.“</p>]]></content:encoded>
                
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