Entwicklung psychiatrischer Kriseninterventionen und Unterbringungsverfahren in Thüringen seit dem Jahr 2020 – Teil II
Entwicklung psychiatrischer Kriseninterventionen und Unterbringungsverfahren in Thüringen seit dem Jahr 2020 – Teil II
05.08.2025 - Drucksache: 8/1252 -
Entwicklung psychiatrischer Kriseninterventionen und Unterbringungsverfahren in Thüringen seit dem Jahr 2020 – Teil II
Die psychosozialen Belastungen der Bevölkerung haben insbesondere infolge der Corona-Pandemie zugenommen. Es gibt Hinweise auf Versorgungslücken bei psychiatrischen Notfällen und seelischen Krisen. Um die aktuelle Versorgungssituation valide einschätzen zu können, ist eine landesweit differenzierte und fortgeschriebene Datengrundlage erforderlich.
Ich frage die Landesregierung:
- Wie viele Unterbringungskontakte wurden in den Jahren 2020, 2021, 2022, 2023, 2024 sowie im ersten Halbjahr 2025 jeweils durch die sozialpsychiatrischen Dienste in Thüringen registriert (bitte tabellarisch darstellen, gegliedert nach Jahr, Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt sowie mit einer Summenzeile für den Freistaat Thüringen)?
- Wie viele dieser Unterbringungskontakte fanden in den genannten Jahren jeweils während der regulären Dienstzeit der sozialpsychiatrischen Dienste statt und wie viele fanden außerhalb der regulären Dienstzeit statt (bitte tabellarisch darstellen, gegliedert nach Jahr, Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt sowie mit einer Summenzeile für den Freistaat Thüringen)?
- Wie viele dieser Unterbringungskontakte betrafen in den genannten Jahren jeweils eine Krisenintervention vor Ort (bitte tabellarisch darstellen, gegliedert nach Jahr, Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt sowie mit einer Summenzeile für den Freistaat Thüringen)?
- Welche Rechtsfolgen hatten die in den Fragen 1 bis 3 genannten Unterbringungskontakte jeweils in den Jahren 2020 bis einschließlich erstes Halbjahr 2025 untergliedert nach den Kategorien:
a) keine stationäre Behandlung erforderlich,
b) keine Unterbringung erforderlich,
c) Einleitung eines Unterbringungsverfahrens,
d) davon im Nachgang freiwilliger Verbleib in stationärer Behandlung
(bitte auch hier jeweils tabellarisch darstellen, gegliedert nach Jahr, Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt sowie mit einer Summenzeile für den Freistaat Thüringen)?
Antwort der Landesregierung:
Die Antwort der Landesregierung liegt noch nicht vor/wird noch erfasst.
Dateien
- Kleine Anfrage 8/1252 der Abgeordneten Güngör (Die Linke)
PDF-Datei (138 KB)

