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Solidarität mit Streikenden im öffentlichen Dienst – Beschäftigte verdienen Anerkennung und gute Löhne

Die Gewerkschaft Verdi ruft am heutigen Mittwoch erneut zu ganztägigen regionalen Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf, darunter auch Beschäftigte der Stadt Weimar und des Eigenbetriebs Kommunalservice. Die gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, Lena Saniye Güngör, erklärt dazu:

„Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst gewährleisten das Funktionieren unserer Städte – sie entsorgen Müll, reinigen Straßen, kümmern sich um unsere Verwaltung und sorgen für eine stabile öffentliche Infrastruktur. Dass sie für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße gehen, ist absolut berechtigt und verdient unsere volle Unterstützung. Wer von guter Daseinsvorsorge spricht, muss auch die Menschen in den Blick nehmen, die diese tagtäglich leisten.“

Gerade die kommunalen Eigenbetriebe, so die Abgeordnete weiter, seien in vielen Bereichen mit steigenden Anforderungen, Personalmangel und unzureichender finanzieller Ausstattung konfrontiert. „Es darf nicht sein, dass die Beschäftigten immer weiter unter Druck geraten. Sie müssen die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen – auch in Form besserer Löhne und Arbeitsbedingungen.“

Besonders hebt die Fachpolitikerin hervor, dass die Streikenden in Weimar bei ihrer Kundgebung auch der Opfer des Anschlags in München gedenken: „Diese Geste zeigt einmal mehr, dass gewerkschaftlicher Kampf für bessere Arbeitsbedingungen immer auch mit gesellschaftlicher Verantwortung einhergeht. Solidarität hört nicht an der Werkbank oder im Rathaus auf – sie bedeutet auch, zusammenzustehen gegen Gewalt und für eine offene und gerechte Gesellschaft.“

Die Linke werde sich selbstverständlich weiterhin dafür einsetzen, dass der öffentliche Dienst gestärkt und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verbessert werden. „Daseinsvorsorge darf nicht kaputtgespart werden – wir brauchen einen starken öffentlichen Dienst und eine Politik, die sich an den Interessen der Beschäftigten und Bürgerinnen und Bürger orientiert“, so Güngör abschließend.

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