„Für eine lückenlose Versorgung in Thüringen brauchen wir jede einzelne Hebamme. Ihre wichtige Arbeit zur Geburtshilfe für Schwangere ist ein wichtiger Baustein in der Gesundheitsversorgung von Frauen und muss deshalb angemessen honoriert werden und darf nicht mit Existenzsorgen einhergehen“, meint Güngör. Weiterlesen
„Gesundheitskompetenz heißt: Menschen dürfen im Gesundheitswesen nicht allein gelassen werden, nicht mit einem Schilderwald aus Zuständigkeiten, nicht mit Informationsflut, nicht mit Wartezeiten, die jede gute Entscheidung unmöglich machen. Wer hier den Überblick verliert, ist nicht ‚selbst schuld'. Das ist ein Strukturproblem. Und Strukturprobleme löst man politisch." sagt Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, anlässlich der heutigen Beratung des Antrags „Gesundheitskompetenz stärken – Patientensteuerung im Gesundheitssystem verbessern" (Drucksache 8/1211) ihrer Fraktion, der zur weiteren Beratung in den zuständigen Fachausschuss überwiesen wurde. Weiterlesen
„Wenn das Gericht der Diakonie Mitteldeutschland Recht gibt und Gewerkschaften faktisch zu Statisten erklärt und mit Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro droht bei Warnstreiks am Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar, dann ist das ein Schlag ins Gesicht von den 35.000 Beschäftigten in den 200 Einrichtungen des Trägers. Denn Grundrechte enden nicht am Werkstor einer kirchlichen Klinik. Das Kirchenarbeitsrecht ist kein Streikverhinderungsrecht." Weiterlesen
Lena Saniye Güngör, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, äußerte sich im Rahmen der Beratung des Haushaltsentwurfs im Haushalts- und Finanzausschuss. Weiterlesen
Zwei Sachverständige wurden heute vom Corona-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages angehört: Prof. Dr. Stefan Homburg, Volkswirtschaftler im Ruhestand, und Prof. Dr. André Scherag, Epidemiologe und Medizinstatistiker vom Universitätsklinikum Jena. Lena Saniye Güngör, Obfrau der Linke-Fraktion und Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, resümiert: „Der Corona-UA hat heute Fragen über die wissenschaftlichen Tatsachen zum Virus und zur Epidemiologie bearbeitet. Es ging dabei auch um sehr grundlegende Fragen: Gab es einen medizinischen Notstand im Frühjahr 2020 und welche Auswirkungen hatten Maßnahmen zum Infektionsschutz? Insbesondere Prof. Scherag konnte uns wertvolle Einblicke dazu geben, was die Zahlen aus der Corona-Zeit – von der Inzidenz bis zur Belegung von Krankenhäusern – belegen können und was nicht. Das ‚Präventionsparadox‘ wird uns in unserer Arbeit noch weiter beschäftigen.“ Weiterlesen


