Anfang des Jahres stellte die Bundesregierung ihre Fachkräftestrategie zur Bekämpfung des wachsenden Fachkräftemangels in Deutschland vor. Darin vorgesehen ist auch die Förderung der Erwerbsarbeit von Frauen in Deutschland. Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Arbeitsmarkt- und Gewerkschaftspolitik und Cordula Eger, familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, fordern in der Diskussion auch endlich mehr Geschlechtergerechtigkeit durch gute Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt: „Noch immer ist der Arbeitsmarkt in Deutschland durch vielfältige strukturelle Diskriminierungen für Frauen geprägt: So zeigt der SWI Report aus dem Februar, dass Frauen im Vergleich zu Männern häufig eklatant weniger Lohn erhalten und weitaus häufiger in prekären Jobs wie Minijobs tätig sind. Wenn wir also darüber diskutieren, wie wir dem Fachkräftemangel heute und in Zukunft begegnen wollen, dann müssen wir diesen strukturellen Benachteiligungen entschlossen begegnen und den Arbeitsmarkt in Deutschland geschlechtergerechter gestalten. Dazu gehört auch, bei den Maßnahmen nicht aus den Augen zu verlieren, dass besonders Frauen mit Migrationshintergrund und Frauen mit Behinderungen von den strukturellen Benachteiligungen betroffen sind.“ Weiterlesen
Equal-Pay-Day 2023 - gerechte Bezahlung zwischen Frauen und Männern sollte kein Kunststück mehr sein
Anlässlich des diesjährigen Equal-Pay-Day äußert sich Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Arbeits- und Gewerkschaftspolitik im Thüringer Landtag wie folgt: „Um den Betrag zu verdienen, den Männer bereits am 31.12.2022 erzielten, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal-Pay-Day (EPD) des Folgejahres arbeiten, der auf den 7. März fällt. Die unbereinigte Lohnlücke zwischen Frauen und Männern beträgt immer noch 18 Prozent (Stand 2022). Dies zieht schwerwiegende Folgen nach sich, welche sich in einer geringeren Rente und ein höheres Risiko für Altersarmut ausdrücken. Ursächlich dafür sind immer noch Ungleichheiten zwischen den Beschäftigungsverhältnissen. Weibliche Beschäftigte arbeiten öfters in prekären Beschäftigungsverhältnissen, die sowohl weniger Aufstiegsmöglichkeiten bieten als auch einen geringeren Verdienst und schlechtere Entwicklungsmöglichkeiten. Die Wahl einer Beschäftigung wird außerdem nach wie vor von veralteten Rollenstereotypen geprägt.“ Weiterlesen
Unter dem Motto „Es zählt, was du willst“ findet am morgigen Donnerstag der diesjährige „Girls' Day & Boys' Day“ statt, an dem Schüler:innen Einblick in die vielfältigen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten nehmen können. Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, erklärt: „Der Girls'- & Boys' Day ist eine gute Chance für Schüler:innen, sich über eine ganze Reihe von Berufen informieren zu können. Für Unternehmen und ihre Fachkräfteentwicklung dient dieser Tag dazu, Schüler:innen für ihre Berufsangebote zu begeistern und potenzielle Auszubildende kennenzulernen.“ Weiterlesen
Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag, zum diesjährigen Equal Pay Day am 7. März: „Noch immer klafft eine große Lücke zwischen den Löhnen: Laut unbereinigtem Gender Pay Gap (Stand 2021) verdienen Frauen in Deutschland knapp 18 Prozent weniger als Männer. Trotz gleicher Arbeit geht Frauen damit fast ein Fünftel Gehalt verloren. Mit schwerwiegenden Folgen: Geringes Gehalt bedeutet auch für die Zukunft eine geringe Rente und ein hohes Risiko von Altersarmut. Zurückzuführen sind diese Unterschiede vor allem auch auf die Beschäftigungsverhältnisse. Frauen arbeiten überwiegend in Teilzeit, Minijobs oder prekären Berufen – Beschäftigungsverhältnisse, die meist mit einem niedrigen Gehalt entlohnt werden.“ Weiterlesen
Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen mahnt Jahr für Jahr an, hinzusehen und ernst zu nehmen statt Gewalttaten als Beziehungsdrama oder Privatsache zu bagatellisieren. Es braucht endlich verlässliche Konzepte und Finanzierungen für Gewaltschutzräume, für Beratungsstellen und Unterstützung bei Rechtsbelangen. Die Istanbul-Konvention endlich auf Bundesebene umzusetzen und sie auch in Thüringen gesetzlich festzuschreiben, würde den ersten Schritt bilden. Von Gewalt betroffene Frauen müssen in allen Regionen Thüringens einen niedrigschwelligen und wohnortnahen Zugang zu Schutzeinrichtungen haben. Weiterlesen





