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Medienberichten zufolge arbeiten Mütter in Deutschland häufig weniger als sie sich wünschen. Grund dafür ist vor allem die Ausprägung des Arbeitsmarktes, der noch immer Geschlechterungleichheiten begünstigt und fördert. In Deutschland ist nur die Hälfte der Mütter erwerbstätig. Hinzu kommt, dass mehr als zwei Drittel der erwerbstätigen Mütter in Teilzeitjobs beschäftigt sind. Damit steigt ihr Risiko massiv, später in Altersarmut abzurutschen. In Thüringen zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab: Hier sind deutlich mehr Mütter erwerbstätig. Laut Statistischem Landesamt waren es im Jahr 2022 rund 75 Prozent, wovon 53,9 Prozent der aktiv erwerbstätigen einer Erwerbstätigkeit in Vollzeit nachgehen und 46,1 Prozent teilzeitbeschäftigt sind. Weiterlesen

Aus der Beantwortung zweier Kleiner Anfragen der Linksfraktion im Thüringer Landtag an die Landesregierung geht hervor, dass bereits umfangreiche Unterstützungsangebote für Alleinerziehende in Thüringen im Rahmen der regionalen und überregionalen Familienförderung zur Verfügung stehen. Insgesamt gab es laut dem Thüringer Landesamt für Statistik im Jahr 2021 rund 177.000 Alleinerziehende in Thüringen, davon 69.000 Männer und 108.000 Frauen. Hierzu äußert sich Cordula Eger, familienpolitische Sprecherin: „Die Beantwortung der Kleinen Anfragen verdeutlicht, dass weitere Rahmenbedingungen für Alleinerziehende geschaffen werden müssen." Weiterlesen

Anfang des Jahres stellte die Bundesregierung ihre Fachkräftestrategie zur Bekämpfung des wachsenden Fachkräftemangels in Deutschland vor. Darin vorgesehen ist auch die Förderung der Erwerbsarbeit von Frauen in Deutschland. Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Arbeitsmarkt- und Gewerkschaftspolitik und Cordula Eger, familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, fordern in der Diskussion auch endlich mehr Geschlechtergerechtigkeit durch gute Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt: „Noch immer ist der Arbeitsmarkt in Deutschland durch vielfältige strukturelle Diskriminierungen für Frauen geprägt: So zeigt der SWI Report aus dem Februar, dass Frauen im Vergleich zu Männern häufig eklatant weniger Lohn erhalten und weitaus häufiger in prekären Jobs wie Minijobs tätig sind. Wenn wir also darüber diskutieren, wie wir dem Fachkräftemangel heute und in Zukunft begegnen wollen, dann müssen wir diesen strukturellen Benachteiligungen entschlossen begegnen und den Arbeitsmarkt in Deutschland geschlechtergerechter gestalten. Dazu gehört auch, bei den Maßnahmen nicht aus den Augen zu verlieren, dass besonders Frauen mit Migrationshintergrund und Frauen mit Behinderungen von den strukturellen Benachteiligungen betroffen sind.“ Weiterlesen

Anlässlich des diesjährigen Equal-Pay-Day äußert sich Lena Saniye Güngör, Sprecherin für Arbeits- und Gewerkschaftspolitik im Thüringer Landtag wie folgt: „Um den Betrag zu verdienen, den Männer bereits am 31.12.2022 erzielten, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal-Pay-Day (EPD) des Folgejahres arbeiten, der auf den 7. März fällt. Die unbereinigte Lohnlücke zwischen Frauen und Männern beträgt immer noch 18 Prozent (Stand 2022). Dies zieht schwerwiegende Folgen nach sich, welche sich in einer geringeren Rente und ein höheres Risiko für Altersarmut ausdrücken. Ursächlich dafür sind immer noch Ungleichheiten zwischen den Beschäftigungsverhältnissen. Weibliche Beschäftigte arbeiten öfters in prekären Beschäftigungsverhältnissen, die sowohl weniger Aufstiegsmöglichkeiten bieten als auch einen geringeren Verdienst und schlechtere Entwicklungsmöglichkeiten. Die Wahl einer Beschäftigung wird außerdem nach wie vor von veralteten Rollenstereotypen geprägt.“ Weiterlesen

Unter dem Motto „Es zählt, was du willst“ findet am morgigen Donnerstag der diesjährige „Girls' Day & Boys' Day“ statt, an dem Schüler:innen Einblick in die vielfältigen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten nehmen können. Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, erklärt: „Der Girls'- & Boys' Day ist eine gute Chance für Schüler:innen, sich über eine ganze Reihe von Berufen informieren zu können. Für Unternehmen und ihre Fachkräfteentwicklung dient dieser Tag dazu, Schüler:innen für ihre Berufsangebote zu begeistern und potenzielle Auszubildende kennenzulernen.“ Weiterlesen

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